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Brände in Bootshallen und Autowerkstatt fordern Feuerwehr

27.09.2020 - Arbeitsreicher Tag für die Hamburger Feuerwehr: Am Samstagmittag gerät eine Autowerkstatt in Brand. Bis zu 120 Einsatzkräfte sind vor Ort, um die Flammen zu bändigen. Ein anderer Großeinsatz, bei dem mehrere Bootshallen brennen, ist da erst wenige Stunden vorbei.

  • Eine Bootshalle brennt im Hamburger Stadtteil Winterhude. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Bootshalle brennt im Hamburger Stadtteil Winterhude. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Zwei große Brände haben die Feuerwehr Hamburg am Samstag und in der vorangegangenen Nacht gefordert. Zunächst brannten mehrere Bootshallen im Stadtteil Winterhude. Später wurden die Einsatzkräfte zu einer brennenden Autowerkstatt in Billbrook gerufen. Verletzt wurde bei den beiden Großfeuern niemand. Die Brandursache steht in beiden Fällen noch nicht fest, wie ein Sprecher der Polizei am Sonntag sagte. Auch zur Schadenshöhe konnte zunächst keine Angabe gemacht werden.

Bereits am späten Freitagabend gegen 22.00 Uhr mussten die Einsatzkräfte zu einem Brand am Goldbek-Kanal im Stadtteil Winterhude ausrücken, wo in einem Wohngebiet mehrere Bootshallen brannten. Auf einer Fläche von rund 2000 Quadratmetern breitete sich das Feuer rasant aus und zerstörte die beiden Hallen vollständig, wie die Feuerwehr am Samstag mitteilte.

Starker Funkenflug und meterhohe Flammen seien weithin sichtbar gewesen. Mit einem Großaufgebot von Löschtrupps, Wasserwerfern und Drehleitern konnten die Einsatzkräfte das Übergreifen der Flammen auf benachbarte Hallen und Wohngebäude den Angaben zufolge verhindern. Insgesamt waren rund 130 Feuerwehrleute im Einsatz.

Behindert wurden die Löscharbeiten durch dicken schwarzen Rauch. «Der Zerknall von mehreren Druckgasbehältern, die dichte Bebauung und zahlreiche große Bäume erschwerten den Einsatz der Löschfahrzeuge und Drehleitern», teilte die Feuerwehr mit. Die Bevölkerung wurde gebeten, aufgrund der erheblichen Rauchgas-Belästigung Türen und Fenster zu schließen und Lüftungsanlagen auszuschalten. Die Nachlöscharbeiten zogen sich durch die gesamte Nacht bis in den Vormittag des Samstags.

Zur Mittagszeit löste dann der Brand einer Autowerkstatt im Stadtteil Billbrook einen weiteren Großeinsatz der Feuerwehr aus. Das Feuer sei aus bisher ungeklärter Ursache in der Werkstatt ausgebrochen und habe sich rasant ausgebreitet, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Ein Mitarbeiter sei von einer Nebenhalle aus auf den Brand aufmerksam geworden und habe die Feuerwehr alarmiert.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte die Werkstatt auf einer Fläche von rund 800 Quadratmetern in voller Ausdehnung. Zudem hatten die Flammen bereits auf einen angrenzenden Lagerhallenkomplex übergegriffen. Der Brand sei jedoch zügig unter Kontrolle gebracht worden. So konnte auch ein Übergreifen der Flammen auf ein angrenzendes dreigeschossiges Wohngebäude verhindert werden.

In dem brennenden Gebäude kam es durch die darin gelagerten Lacke, Öle und Betriebsstoffe immer wieder zu kleineren Verpuffungen. Anwohner wurden gebeten, wegen der Rauchentwicklung die Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die Feuerwehr war mit bis zu 120 Einsatzkräften vor Ort.

Mit dem Löschwasser gelangten Öle, Fette und Kraftstoffe in die Bille. Das Technische Hilfswerk (THW) brachte eigenen Angaben zufolge Ölsperren zur Eindämmung und zum Schutz aus. «Außerdem wurde das kontaminierte Löschwasser in Zwischenbehälter gepumpt», wie der THW-Ortsverband Hamburg-Mitte am Sonntag twitterte.

Der Brand ist nach Angaben der Feuerwehr bereits das vierte Großfeuer innerhalb von sieben Tagen, bei dem die dritte Alarmstufe ausgelöst werden musste. «Weiterhin hatten wir auch neben den Bränden diverse herausfordernde Einsätze zu bewältigen!», twitterte die Feuerwehr Hamburg am Samstagmittag.

Innen- und Sportsenator Andy Grote (SPD) dankte den Kräften am Samstagabend ebenfalls via Twitter für ihren Einsatz: «Jetzt das vierte Großfeuer in 7 Tagen - was für eine Woche!» Einmal mehr werde klar, was die Feuerwehrleute für ihre Stadt leisteten. «Respekt, Hamburg ist stolz auf seine Feuerwehr!»

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