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Brand im Hamburger Hafen: Schwieriger Löscheinsatz

13.07.2020 - Brände auf Schiffen sind besonders tückisch: Im Inneren ist es dunkel, heiß und verraucht. Der Hamburger Feuerwehr gelingt es erst im dritten Anlauf, ein Feuer auf einem Schwimmkran zu löschen.

  • Ein Drehleiterwagen der Feuerwehr fährt mit Blaulicht an einer Unfallstelle vorbei. Foto: Marcel Kusch/dpa/Illustration © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Drehleiterwagen der Feuerwehr fährt mit Blaulicht an einer Unfallstelle vorbei. Foto: Marcel Kusch/dpa/Illustration © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Ein Brand auf einem Schwimmkran in Hamburg-Steinwerder hat die Feuerwehr am Montag vor große Herausforderungen gestellt. Erst nach Stunden gelang es den Einsatzkräften, das Feuer im Inneren des 50 mal 15 Meter großen Krans zu löschen, wie ein Feuerwehrsprecher mitteilte. Menschen kamen nicht zu Schaden.

Der Kran befand sich am Liegeplatz einer Taucherfirma im Roßhafen. Zeugen hatten am frühen Morgen Rauch auf dem Schwimmkran beobachtet und die Feuerwehr alarmiert. Zunächst versuchten zwei Löschtrupps mit Atemschutz, in das Innere des Krans vorzudringen. Doch wegen großer Hitze- und Rauchentwicklung mussten sie aufgeben. Dann löste die Feuerwehr die bordeigene Kohlendioxid-Löschanlage aus, um den Maschinenraum mit CO2 zu fluten. Auch das führte zu keinem durchschlagenden Erfolg.

Schließlich gingen erneut zwei Löschtrupps über verschiedene Zugänge in Innere des Schwimmkrans. Sie hätten den Brand im Ruheraum der Besatzung lokalisieren und die Flammen schnell löschen können, hieß es. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis zum späten Vormittag. Die Feuerwehr war mit gut 70 Mann im Einsatz, von denen die letzten erst am frühen Nachmittag den Einsatzort verlassen konnten. Die Brandursache war zunächst unklar.

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