Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

CDU-Fraktionschef Trepoll verzichtet auf Spitzenkandidatur

18.03.2019 - Hamburg (dpa/lno) - CDU-Fraktionschef André Trepoll will nicht als Herausforderer von Peter Tschentscher (SPD) bei der Bürgerschaftswahl 2020 antreten. Aus familiären und politischen Gründen verzichtet der 41-Jährige auf eine Spitzenkandidatur. «Meine Frau ist auch berufstätig, und wir führen eine moderne Ehe. Das heißt, wir organisieren das Familienleben gemeinsam. Eine Spitzenkandidatur würde für uns als Familie enorme Einschränkungen mit sich bringen», sagte der zweifache Vater in einem Interview des «Hamburger Abendblatts» (Montag-Ausgabe).

  • André Trepoll (CDU), Fraktionsvorsitzender in der Bürgerschaft, während eines Interviews. Foto: Markus Scholz/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    André Trepoll (CDU), Fraktionsvorsitzender in der Bürgerschaft, während eines Interviews. Foto: Markus Scholz/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der zweite Grund sei politisch: «Es war immer klar, dass es meine Aufgabe ist, die CDU in Hamburg wieder zur streitbaren und gestalterischen Kraft zu entwickeln. Das war keine einfache Herausforderung bei einem so übermächtigen Gegenpart wie Olaf Scholz. Da liegt es ein wenig in der Natur der Sache, dass man als Oppositionsführer nicht immer nur in die persönliche Sympathiekasse einzahlt.» Bei der Kandidatensuche sei es für Parteichef Roland Heintze und ihn naheliegend gewesen, potenzielle Kandidaten nicht direkt in der Hamburger Tagespolitik zu suchen. Ganz leicht sei ihm die Entscheidung zum Verzicht aber nicht gefallen, gab Trepoll zu: «Der Abwägungsprozess hat ein bisschen länger gedauert, das stimmt schon.»

Nach der Entscheidung Trepolls gilt nun der Altonaer Bundestagsabgeordnete Marcus Weinberg als wahrscheinlicher Bürgermeisterkandidat. Der frühere CDU-Landesvorsitzende sitzt seit 2005 im Bundestag, seit 2014 als familienpolitischer Sprecher der Union. Die ursprüngliche Wunschkandidatin, die türkischstämmige frühere niedersächsische Sozialministerin Aygül Özkan, hatte im Oktober krankheitsbedingt abgesagt.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren