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CDU-Spitzenkandidat Weinberg wirft JU «Nachtreten» vor

02.03.2020 - CDU-Spitzenkandidat Marcus Weinberg hat die harsche Kritik der Jungen Union (JU) nach der Schlappe bei der Bürgerschaftswahl in Hamburg als «Nachtreten» kritisiert. Dies sei «auch menschlich mehr als enttäuschend», sagte der 52-Jährige dem «Hamburger Abendblatt» (Montag). Die JU hatte am Samstag bei ihrem Hamburgtag ein Strategiepapier «Projekt 2025» beschlossen, in dem ein Generationenwechsel in der CDU und die Neubesetzung der Schlüsselpositionen in Partei und Fraktion gefordert werden. Zudem solle Weinberg nicht in die anstehenden Sondierungs- und mögliche Koalitionsgespräche mit der SPD eingebunden werden.

  • Marcus Weinberg spricht während einer Sitzung der CDU Hamburg. Foto: Axel Heimken/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Marcus Weinberg spricht während einer Sitzung der CDU Hamburg. Foto: Axel Heimken/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Für die JU sei «klar, dass ein Spitzenkandidat, der unsere Inhalte nicht erfolgreich im Wahlkampf vermitteln konnte, dies auch in möglichen Koalitionsgesprächen nicht schaffen kann», heißt es in dem Papier. Weinberg wurde mangelnde Themensetzung und «wahllose Spielereien wie "für jede neue Wohnung einen Baum pflanzen"» vorgeworfen, die «keine Positionen einer verantwortungsvollen Regierungspartei» seien.

«Wenn das der neue Umgang in der Hamburger CDU ist, bekommen wir bald auch ein existenzielles Problem im Umgang miteinander», sagte Weinberg dem «Abendblatt». Es gehe um Stil und Haltung. «Was sollen gerade die jungen Menschen in Hamburg über ein solchen abschreckenden Umgang in einer Partei denken?», fragte der Bundestagsabgeordnete.

Die CDU hatte mit 11,2 Prozent bei der Bürgerschaftswahl am 23. Februar ihr drittes historisch schlechtestes Ergebnis hintereinander eingefahren. Weinberg, der nur auf Platz eins der Landesliste kandidiert hatte, verpasste den Einzug in die Bürgerschaft. Am kommenden Montag will sich die SPD, die mit 39,2 Prozent erneut stärkste Kraft wurde, nach einer Sondierung mit den Grünen auch mit der CDU zu einem Gespräch Treffen. Daran sollen neben Weinberg auch der Landesvorsitzende Roland Heintze und Noch-Fraktionschef André Trepoll teilnehmen.

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