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Color Line schickt 2000 Mitarbeiter in den Zwangsurlaub

16.03.2020 - Die norwegische Reederei Color Line, die unter anderem zwischen Oslo und Kiel verkehrt, hat wegen der Coronaviruskrise knapp 2000 Mitarbeiter freigestellt. Die Betroffenen blieben aber Angestellte der Color Line, teilte das Unternehmen am Montag mit. «Die Beurlaubungen können kurzfristig aufgehoben werden, weil wir sicherstellen wollen, dass wir schnell wieder in Gang kommen, wenn die Behörden den Passagierverkehr zwischen Norwegen, Schweden, Dänemark und Deutschland wieder zulassen», sagte Color Line-Chef Trond Kleivdal. In Norwegen erhalten Arbeitnehmer in einem solchen Fall für 20 Tage weiter ihren vollen Lohn, danach 80 Prozent.

  • Eine Fähre der Reederei "Color Line" fährt im Hafen von Kiel. Foto: Carsten Rehder/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Fähre der Reederei "Color Line" fährt im Hafen von Kiel. Foto: Carsten Rehder/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Nachdem die norwegische Regierung aus Furcht von einer Verbreitung des Coronavirus Ausländern die Einreise untersagte, hatte die Reederei ihre Passagier-Verbindungen einstellen müssen. Der Gütertransport läuft aber weiter.

Auch die schwedische Reederei Stena Line hat ihren Passagierverkehr zwischen Schweden, Dänemark, Polen, Deutschland und Lettland eingestellt. Anders als bei der Color Line erwartet 950 Mitarbeiter der Stena Line die Kündigung. «Wir schätzen, dass sich der Passagierbetrieb nicht vor der wichtigen Sommersaison normalisieren wird», hieß es am Freitag in einer Pressemitteilung. «Stena Line ist daher gezwungen, drastische Maßnahmen zu ergreifen, um die Kosten an die neue Geschäftslage anzupassen und den wichtigen Güterverkehr zu sichern.»

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