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Deutsche Olympia-Segler: Vier Titelchancen bei Kieler Woche

29.06.2019 - Kiel (dpa/lno) - Die deutschen Olympia-Segler starten am Sonntag mit vier Titelchancen in die doppelt gewerteten Medaillenrennen. Als Spitzenreiterinnen ziehen die Berliner 49erFX-Seglerinnen Vicky Jurczok und Anika Lorenz mit sechs Punkten Vorsprung vor Willemijn Offerman und Elise de Ruijter (Niederlande) ins Finale der besten zehn Frauen-Skiff-Crews ein. «Das ist keine sichere, aber eine gute Ausgangssituation», sagte Steuerfrau Jurczok vom Verein Seglerhaus am Wannsee am Samstag, «die Taktik werden wir mit unserem Trainer besprechen. Ein Kieler-Woche-Sieg fehlt uns noch, der wäre toll!»

  • Segelboote bei der Kieler Woche. Foto: Frank Molter © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Segelboote bei der Kieler Woche. Foto: Frank Molter © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die sonst so erfolgreichen deutschen 49er-Segler haben bei dieser 125. Jubiläumsauflage in Kiel keine Siegchancen mehr. Als Zehnte haben allein die WM-Dritten Tim Fischer/Fabian Graf (Norddeutscher Regatta Verein/Verein Seglerhaus am Wannsee) das Finale in der WM-reif besetzten Flotte erreicht. Dagegen wahrten die deutschen Finnsegler ihre Titelhoffnungen: Der Berliner Phillip Kasüske liegt mit drei Punkten Rückstand auf den führenden Milan Vujasiniovic aus Kroatien auf Platz zwei, der Kieler Max Kohlhoff ist mit aufholbaren elf Zählern Rückstand Fünfter. Im Laser Radial konnte sich Svenja Weger aus Kiel als Gesamt-Sechste vor dem Medaillenrennen auch mit einem Tagessieg am Samstag nicht mehr in Titelreichweite vorarbeiten.

Paul Kohlhoff/Alica Stuhlemmer, die das Klassement in Kiel drei Tage lang angeführt hatten, greifen am Sonntag von Rang drei aus an. Ein flaues Rennen am Samstagmorgen, in dem die Crew erst als 14. ins Ziel kam, vereitelte eine bessere Ausgangsposition. Sechs Punkte Rückstand auf den führenden Rio-Bronzemedaillengewinner Thomas Zajac und Barbara Matz (Österreich) aufzuholen, hält Kohlhoff für machbar: «Die Medaille ist realistisch.» Organisationsleiter Dirk Ramhorst kündigte fürs Finale «karibische Verhältnisse», also Sonne und viel Wind an.

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