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Dienstwagenflotte Hamburgs vergleichsweise schadstoffarm

09.12.2019 - Hamburg/Berlin (dpa/lno) - Der Hamburger Senat ist mit seiner Dienstwagenflotte vergleichsweise schadstoffarm unterwegs. Laut einer am Montag in Berlin vorgelegten Auswertung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) schneidet unter den Landesregierungen hinsichtlich des CO2-Ausstoßes nur Bremen besser ab. Bewertet wurde der sogenannte «reale CO2-Ausstoß» pro Kilometer, der deutlich über den Angaben zum offiziellen CO2-Normausstoß der Autohersteller liegt. Bremens Senatsflotte liegt demnach mit 199 Gramm CO2 pro Kilometer knapp vor der Hamburger, die es laut Umwelthilfe auf 202 Gramm CO2 bringt. Den letzten Platz im Länderranking belegt Hessen mit 255 Gramm.

  • Peter Tschentscher (SPD), Erster Bürgermeister von Hamburg, steigt aus seinem Dienstwagen. Foto: Frank Molter/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Peter Tschentscher (SPD), Erster Bürgermeister von Hamburg, steigt aus seinem Dienstwagen. Foto: Frank Molter/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Umwelthilfe bemängelte, dass kein einziger der bundesweit 237 untersuchten Politiker-Dienstwagen den seit 2015 geltenden EU-CO2-Flottengrenzwert von 130 Gramm CO2 pro Kilometer im Realbetrieb einhalte.

Im Vergleich der Regierungschefs der Länder landet der Diesel-Dienstwagen von Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) mit einem Ausstoß von 227 Gramm CO2 auf Platz vier. Im vergangenen Jahr hatte er noch auf Platz zwei gelegen. Den Spitzenplatz hält Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD), dessen Hybrid es auf 200 Gramm CO2 bringt.

Was den Hamburger Senat angeht, hält Tschentschers Dienstwagen die rote CO2-Laterne. Am wenigsten klimaschädlich ist laut Umwelthilfe Umweltsenator Jens Kerstan (Grüne) mit seinem Hybrid (165 Gramm CO2/Kilometer) unterwegs, vor Schulsenator Ties Rabe (SPD/171 Gramm) und Finanzsenator Andreas Dressel (SPD/177 Gramm).

Bei ihrer Erhebung berechnet die Umwelthilfe die durchschnittliche Abweichung der Herstellerdaten von Messwerten im tatsächlichen Fahrbetrieb. Sie stützt sich dabei auf Methoden des Umweltforschungsverbunds ICCT, der den VW-Abgasskandal mit aufdeckte.

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