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Dressel: Steuerschätzung trifft Hamburg nicht unerwartet

15.05.2020 - Der von den Steuerschätzern bundesweit erwartete Einbruch der Steuereinnahmen um mehr als 81 Milliarden Euro in diesem Jahr trifft Hamburg nach Angaben von Finanzsenator Andreas Dressel nicht unerwartet. «Wir haben schon Ende März und damit sehr früh auf Basis von Annahmen des Bundes auch für Hamburg die Corona-Auswirkungen vorsichtig prognostiziert», sagte der SPD-Politiker am Freitag. Damals wurden die möglichen Abweichungen gegenüber der Herbst-Steuerschätzung 2019 mit einem Minus von 1,65 Milliarden Euro oder 13 Prozent beziffert.

  • Euro-Münzen sind gestapelt. Foto: Oliver Berg/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Euro-Münzen sind gestapelt. Foto: Oliver Berg/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Auf Basis der am Donnerstag vorgelegten Bundeszahlen würden nun bis Ende des Monats die detaillierten und genauen Zahlen der Hamburger Steuerschätzung ermittelt, sagte Dressel. Er warnte davor, gegen die Krise ansparen zu wollen. «Der Einbruch der Steuereinnahmen bestätigt uns darin, jetzt erst einmal alles dafür zu tun, den Laden wieder zum Laufen zu bringen. Denn: Wer Arbeitsplätze und Unternehmen heute rettet, sichert damit auch die Steuereinnahmen der nächsten Jahre.»

Wichtig sei aber auch, dass der Bund Ländern und Kommunen mit einem Konjunkturpaket unter die Arme greife. Dabei müssten deren Interessen von Anfang an berücksichtigt werden, forderte Dressel. «Schon heute sollte aber auch jedem klar sein: Für die Jahre ab 2022 bedeuten diese Zahlen, dass sich der Einnahme-Einbruch aus diesem Jahr auch mit verminderten Ausgabemöglichkeiten in späteren Jahren abbilden wird.»

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