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Erfolglose Suche nach Handy von getöteter Rendsburgerin

14.10.2020 - Nach dem gewaltsamen Tod einer Rendsburgerin suchen Taucher in einem Teich erfolglos nach deren Smartphone. Die Ermittler hoffen auf Zeugen, die auf einem Friedhof verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Der Täter könnte das Telefon entsorgt haben.

  • Ein Polizeifahrzeug steht mit Blaulicht auf der Straße. Foto: Patrick Seeger/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Polizeifahrzeug steht mit Blaulicht auf der Straße. Foto: Patrick Seeger/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Nach dem gewaltsamen Tod einer Frau in Rendsburg hat die Polizei bereits rund 40 Hinweise zu dem Fall erhalten. «Es ist aber noch keine heiße Spur dabei», sagte der Kieler Oberstaatsanwalt Michael Bimler am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. In unmittelbarer Nähe des Tatorts suchten mehrere Polizeitaucher am Mittwoch nach dem auffällig roten Smartphone des Opfers. «Das Handy haben wir dabei nicht gefunden», sagte ein Polizeisprecher. Dafür entdeckten Taucher in dem Gewässer einen kleineren Tresor. Die Polizei versucht, diesen einer möglichen Tat zuzuordnen.

Die Ermittler schließen nicht aus, dass der Täter das Handy des Opfers nach der Tat an sich genommen und später entsorgt hat. Nach Polizeiangaben handelt es sich um ein Samsung Galaxy A20s in auffallend roter Farbe. Bereits in der vergangenen Woche hatten Beamte ein Friedhofsgelände, das direkt gegenüber der Wohnung der Frau liegt, vergeblich nach dem Smartphone des Opfers abgesucht.

Ein Bekannter hatte die 40-Jährige am Abend des 28. September tot in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses entdeckt. Die Kieler Staatsanwaltschaft hat eine Belohnung in Höhe von 3000 Euro für Hinweise zur Aufklärung des Verbrechens sowie die Beschaffung des Smartphones der Frau ausgelobt und auch ein Foto der Frau veröffentlicht. Sie arbeitete in ihrer Wohnung als Prostituierte und war häufig in Begleitung ihres Chihuahuas zu sehen gewesen.

Die Ermittler suchen nach Zeugen, die in der Zeit vom 25. bis 27. September telefonisch, über E-Mail oder per Chat Kontakt mit der 40-Jährigen hatten oder in dieser Zeit rund um deren Wohnung Beobachtungen gemacht haben. «Auch wer irgendetwas Verdächtiges am 26. September auf dem Friedhof beobachtet hat, soll sich mit der Polizei in Verbindung setzen», sagte ein Polizeisprecher.

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