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Ernst Deutsch Theater eröffnet mit Daniel Kehlmanns «Tyll»

19.06.2020 - Neben der Clubszene leiden vor allem die Theater unter der Corona-Krise. Mit Hygiene- und Abstandsregeln soll es im August wieder losgehen. Mit nur einem Viertel der Plätze.

  • Eingang des Ernst Deutsch Theaters. Foto: Markus Scholz/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eingang des Ernst Deutsch Theaters. Foto: Markus Scholz/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Das Hamburger Ernst Deutsch Theater eröffnet die Saison am 20. August mit einer Inszenierung des Bestsellerromans «Tyll» von Daniel Kehlmann. «Wir wollen in der kommenden Spielzeit die Achtung des anderen Menschen in den Mittelpunkt unserer Arbeit stellen», sagte Intendantin Isabella Vértes-Schütter am Freitag in Hamburg. «Gerade in dieser Zeit ist es wichtig, dass wir Haltung zeigen und neue Wege gehen, um für Toleranz, Vielfalt und Respekt einzutreten.» Die Narrenfigur Tyll sei ein Sinnbild menschenlicher Freiheit in Zeiten des Umbruchs.

Der Probenbetrieb an dem Privattheater, das seit dem 13. März wegen Corona geschlossen ist, soll am 6. Juli wieder aufgenommen werden. Um die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten, wurde im Saal jede zweite Reihe ausgebaut. «Dann stehen uns nur 185 Plätze von bisher 743 Plätzen zur Verfügung», sagte die Intendantin. Trotzdem habe man 100 Prozent Kosten. Wie die finanzielle Lücke bei nur einem Viertel der Einnahmen geschlossen werden könne, sei noch nicht klar. Es gebe aber positive Signale aus der Kulturbehörde, dass die Privattheater weiter unterstützt werden sollen.

Während der Vorstellungen werden die Schauspieler Microports tragen, damit sie genügend Abstand untereinander einhalten können. Es dürfen höchstens acht Schauspieler pro Theaterstück auf der Bühne sein. Auf dem Weg ins Theater müssen die Zuschauer eine Maske tragen, an ihren Plätzen können sie diese dann wieder abnehmen. «Ich bin fest davon überzeugt, dass Theater auch unter diesen Bedingungen seine besondere Kraft entfalten wird», sagte Vértes-Schütter.

Neben Kehlmanns «Tyll» stehen noch die Komödie «Die Affäre Rue de Lourcine» von Eugène Labiche, «Gespenster» von Henrik Ibsen, der Psychothriller «Diese Geschichte von Ihnen» von John Hopkins und «Frühlings Erwachen» von Frank Wedekind auf dem Programm. Zu sehen sind Schauspieler wie Stephan Benson, Christian Nickel, Maria Hartmann, Katharina Abt und Boris Aljinovic. Gilla Cremer zeigt ihren Dauerbrenner «So oder so - Hildegard Knef» und Anika Mauer und Vasiliki Roussi schlüpfen für die Premiere von «Spatz und Engel» in die Rollen von Edith Piaf und Marlene Dietrich.

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