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Feuerwehr-Großeinsatz nach Gasaustritt in Hamburg-Bahrenfeld

09.12.2019 - Hamburg (dpa/lno) - Wegen eines Gasalarms ist ein Mehrfamilienhaus im Hamburger Stadtteil Bahrenfeld evakuiert worden. Am Sonntagabend wurde ein Rettungsdienst in das Haus gerufen, weil in einer der Wohnungen ein älterer Mann gestorben war, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Die Einsatzkräfte trugen routinemäßig Kohlenmonoxid-Melder bei sich, die anschlugen, als sie das Haus betraten. Daraufhin rückte die Feuerwehr mit 45 Leuten an. Zuvor hatten mehrere Medien über den Vorfall berichtet.

  • Ein Absperrband mit der Aufschrift "Feuerwehr-Sperrzone" ist aufgehangen. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Absperrband mit der Aufschrift "Feuerwehr-Sperrzone" ist aufgehangen. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

21 Menschen mussten dem Sprecher zufolge das Haus verlassen. Bei fünf von ihnen handelte es sich um Bewohner, 16 waren Trauernde, die sich in der Wohnung des gestorbenen Mannes zusammengefunden hatten. Das Gas blieb im gesamten Haus vorerst abgestellt, da die Ursache des Austritts zunächst unklar war. Die Bewohner kamen bei Freunden und in vom Bezirksamt zur Verfügung gestellten Ersatzwohnungen unter. Am Montag konnten sie zurück, nur die Wohnung, in der der 78-Jährige starb, blieb beschlagnahmt. Wie die Polizei mitteilte, wird die Heizungsanlage dort überprüft. Auch die Todesursache war noch unklar.

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