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Garg rät nach Rückkehr aus Risikogebiet zu Corona-Test

24.07.2020 - Nach ihrer Rückkehr sollen sich alle Reisenden in Deutschland kostenlos auf das Coronavirus testen lassen können. Das soll nach einem Beschluss der Gesundheitsminister von Bund und Ländern vom Freitag an Flughäfen und Seehäfen geschehen, aber auch in ihren Heimatorten. «Jeder, der aus einem Risikogebiet einreist, muss wissen, dass er sich entweder in Quarantäne begeben, oder einen aktuellen negativen Corona-Test vorweisen muss», sagte Schleswig-Holsteins Ressortchef Heiner Garg (FDP) am Freitag.

  • Heiner Garg steht im Landeshaus von Schleswig-Holstein. Foto: Carsten Rehder/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Heiner Garg steht im Landeshaus von Schleswig-Holstein. Foto: Carsten Rehder/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Garg riet Rückkehrern aus Risikogebieten aber auch bei einem negativen Testergebnis zu einem zweiten Test nach einigen Tagen. «Bis zum Ergebnis des zweiten Tests ist es wichtig, freiwillig in Quarantäne zu verbleiben.» Wenn sich in der Zeit Symptome entwickeln, seien Reiserückkehrer ohnehin verpflichtet, sich erneut beim Gesundheitsamt zu melden.

Laut Beschluss der Gesundheitsminister werden an Flughäfen und Seehäfen Teststellen eingerichtet. Menschen, die aus Staaten mit hohem Infektionsrisiko nach Deutschland zurückkommen, sollen sich dort testen lassen. Wer keinen negativen Test hat, muss - wie bisher schon - für zwei Wochen in häusliche Quarantäne. «Auch Reisende aus Nicht-Risikoländern können sich innerhalb von 72 Stunden testen lassen», sagte die Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz, Berlins Ressortchefin Dilek Kalayci (SPD). «Allerdings nicht in den Flughäfen.» In Frage kommen dafür etwa Arztpraxen oder Gesundheitsämter.

Weltweit sind auf Basis der wissenschaftlichen Expertise des Robert Koch-Instituts (RKI) derzeit rund 130 Staaten als Corona-Risikogebiet eingestuft. Das betrifft etwa die Türkei, Israel oder die USA. Nahezu die komplette EU und einige andere europäische Staaten wie die Schweiz fallen nicht darunter.

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