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Geplante Brandanschläge zu G20-Jahrestag: Prozessfortsetzung

16.01.2020 - Hamburg (dpa/lno) - Vor dem Landgericht Hamburg geht heute der Prozess um angeblich geplante Brandanschläge zum zweiten Jahrestag des G20-Gipfels weiter. Den drei Angeklagten wird gemeinschaftliche Verabredung zu schwerer Brandstiftung vorgeworfen. Die beiden Männer im Alter von 27 und 31 Jahren sowie eine 28-jährige Frau sollen in der Nacht zum 8. Juli vergangenen Jahres möglichst zeitgleiche Brandanschläge an vier Orten in Hamburg geplant haben. Unter den Zielen sei dabei auch das Wohnhaus von Stadtentwicklungssenatorin Dorothee Stapelfeldt (SPD) gewesen.

  • Justitia mit Holzhammer und Aktenstapel. Foto: Volker Hartmann/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Justitia mit Holzhammer und Aktenstapel. Foto: Volker Hartmann/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der Prozess hatte in der vergangenen Woche erst mit Verzögerung begonnen, weil nicht alle Besucher rechtzeitig den Weg von der Sicherheitsschleuse in den Gerichtssaal gefunden hatten. Die Zuschauer hatten die Angeklagten mit lauten Jubelschreien und Applaus begrüßt. Zum Termin am Donnerstag werden Erklärungen und möglicherweise auch Anträge der Verteidigung erwartet, wie ein Gerichtssprecher sagte.

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