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Gericht entscheidet im November über Ostseetunnel

01.10.2020 - Vor dem Bundesverwaltungsgericht ist am Donnerstag die erste mündliche Verhandlung über Klagen gegen die umstrittene Fehmarnbeltquerung zu Ende gegangen. Das Gericht will seine Entscheidung am 3. November (13.00 Uhr) verkünden, wie Malte Siegert vom klagenden Nabu der Deutschen Presse-Agentur sagte. Die Leipziger Richter hatten seit dem 22. September über die Klagen des Nabu, des Aktionsbündnisses gegen eine feste Fehmarnbeltquerung und mehrerer Fährunternehmen (Az.: BVerwG 9 A 7.19 u.a.) verhandelt.

  • Aktenordner stehen vor Verhandlungsbeginn über Klagen gegen den umstrittenen Fehmarnbelttunnel am Bundesverwaltungsgericht. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Aktenordner stehen vor Verhandlungsbeginn über Klagen gegen den umstrittenen Fehmarnbelttunnel am Bundesverwaltungsgericht. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Kläger zweifeln die Verkehrsprognosen für den Auto- und Eisenbahntunnel an und fürchten gravierende Umweltauswirkungen. Ab 6. Oktober soll in einer zweiten Runde noch über Klagen der Stadt Fehmarn und eines Landwirts verhandelt werden.

Der deutsch-dänische Tunnel soll Fehmarn und Lolland verbinden. Dänemark wird ihn auf eigene Kosten von geschätzt 7,4 Milliarden Euro planen, bauen und betreiben. Für die Kosten der Straßen- und Schienenanbindung des Tunnels auf deutscher Seite muss die Bundesrepublik aufkommen. In Dänemark besteht seit 2015 Baurecht.

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