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Gericht erlaubt größere Fridays-for-Future-Demo in Hamburg

25.09.2020 - Es sollte die erste große Demo seit Beginn der Corona-Pandemie werden. Doch die Hamburger Behörden machten Fridays for Future einen Strich durch die Rechnung und dampften die Veranstaltung stark ein. Nun hat ein Gericht den Weg zurück zur Großdemo frei gemacht.

  • Eine Flagge mit dem Aufdruck «Fridays For Future». Foto: Andreas Arnold/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Flagge mit dem Aufdruck «Fridays For Future». Foto: Andreas Arnold/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

In Hamburg dürfen nun doch deutlich mehr Fridays-for-Future-Anhänger auf die Straße gehen als zunächst von den Behörden erlaubt. Das Verwaltungsgericht Hamburg hat einem Eilantrag der Klimaschützer am Freitagmorgen stattgegeben, wie Fridays for Future mitteilte. «Die Versammlungen dürfen weitgehend wie geplant stattfinden», sagte ein Gerichtssprecher der Deutschen Presse-Agentur. Damit können am Freitagnachmittag drei Demozüge mit jeweils maximal 3500 Teilnehmern durch die Innenstadt ziehen.

Der einzige Unterschied zur ursprünglich geplanten Großdemonstrationen zum Klimawandel ist, dass bei der Endkundgebung die Abstände der drei Demozüge zueinander größer sein müssen. Dem Gerichtssprecher zufolge müssen es mindestens 300 Meter sein.

Die Stadt Hamburg hat die Entscheidung des Verwaltungsgerichts akzeptiert. «Die Versammlungsbehörde geht nicht dagegen vors Oberverwaltungsgericht. Es wird also stattfinden. Derzeit finden ja schon die Aufbauarbeiten statt», sagte ein Polizeisprecher dazu. Inzwischen sei eine entsprechende Ausnahmegenehmigung für die drei Demonstrationen erteilt worden.

Die Hamburger Demos im Rahmen des sechsten globalen Klimastreiks mit dem Motto «Kein Grad weiter!» sollen um 14.00 Uhr am Busbahnhof Altona, auf der Lombardsbrücke und am Berliner Tor starten.

Damit einhergehen werden der Polizei zufolge allerdings auch größere Verkehrsbehinderungen in der Innenstadt. «Wir können nur jedem raten, heute nicht mit dem Auto in die Stadt zu fahren, wenn es nicht sein muss», sagte ein Sprecher dazu.

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