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Gericht verhandelt Klage gegen Aufstockung von Hochbunker

15.07.2020 - Die Aufstockung des Hochbunkers von St. Pauli beschäftigt heute das Verwaltungsgericht Hamburg. Ein Anwohner hat gegen die Erhöhung des Weltkriegsgebäudes um fünf Stockwerke geklagt. Die Baugenehmigung sei nicht rechtmäßig, argumentiert der Kläger. Mit den neuen Stockwerken wäre der Hochbunker 58 Meter hoch, die umliegenden fünf- bis sechsstöckigen Gebäude aber nur 16 Meter. Es hätte ein neuer Bebauungsplan für das Viertel erstellt werden müssen. Ob das Gericht bereits heute eine Entscheidung trifft, ist nach Angaben eines Sprechers ungewiss.

  • Eine undatierte Visualisierung der geplanten Aufstockung des Hochbunkers von St. Pauli. Foto: Planungsbüro Bunker/Matzen Immobilien/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine undatierte Visualisierung der geplanten Aufstockung des Hochbunkers von St. Pauli. Foto: Planungsbüro Bunker/Matzen Immobilien/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Nach Darstellung des Senats soll durch den spektakulären Umbau eine Sport- und Freizeithalle in dem Bunker entstehen. Der Investor plant ferner ein Hotel und zwei Gästehäuser. Auf dem Dach soll eine öffentlich frei zugängliche Grünfläche angelegt werden. Auch die Terrassen des Aufbaus sollen begrünt werden. Vorgesehen ist zudem, dass einige Künstler in dem Gebäude wohnen und arbeiten können. Um die laufenden Baumaßnahmen hat es bereits Streit mit den Bestandsmietern aus dem Medien- und Kulturbereich gegeben, in dem die Kulturbehörde zu vermitteln versuchte.

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