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Gesundheitssenatorin will wieder mehr andere OPs in Kliniken

28.04.2020 - Angesichts der niedrigen Zahl von Neuinfektionen mit dem neuartigen Coronavirus will Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) wieder mehr andere Behandlungen in den Hamburger Krankenhäusern zulassen. Es gebe insgesamt über 4300 freie Betten auf Intensivstationen, davon 340 mit Beatmungsmöglichkeit, sagte Prüfer-Storcks am Dienstag. Die Kapazität sei von 640 auf 940 Beatmungsbetten ausgebaut worden. Derzeit lägen aber nur gut 181 Covid-19-Patienten in den Kliniken, davon 61 auf Intensivstationen. Es sei darum nicht vertretbar, andere Behandlungen nicht zuzulassen. «Auch diese Patienten und Patientinnen haben ein Recht auf Krankenhausbehandlung», sagte die Senatorin.

  • Cornelia Prüfer-Storcks (SPD), Senatorin für Gesundheit und Verbraucherschutz in Hamburg. Foto: Christian Charisius/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Cornelia Prüfer-Storcks (SPD), Senatorin für Gesundheit und Verbraucherschutz in Hamburg. Foto: Christian Charisius/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Behandelt werden sollten nach Ansicht von Prüfer-Storcks alle Krankheiten, die zu einer Verkürzung der Lebenserwartung führen, die Lebensqualität des Patienten einschränken oder längstens einen dreitägigen Aufenthalt in Anspruch nähmen.

Bund und Länder wollten eine gemeinsame Regelung finden. Sie schlage vor, zehn Prozent der Krankenhausbetten - das wären in Hamburg 1200 - und 25 Prozent der Intensivbetten - also gut 200 in Hamburg - dauerhaft für Covid-19-Patienten zu reservieren.

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