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Großes Programm für deutsch-dänisches Freundschaftsjahr

14.08.2019 - Kiel (dpa/lno) - Mit einem breit angelegten Programm will Schleswig-Holstein mit dem nördlichen Nachbarn das «Deutsch-Dänische Kulturelle Freundschaftsjahr 2020» feiern. «Schleswig-Holstein hat sich für das Jubiläumsjahr viel vorgenommen», sagte Staatskanzlei-Chef Dirk Schrödter am Mittwoch im Europaausschuss. Landtag und Staatskanzlei stellen insgesamt rund 650 000 Euro für die Feierlichkeiten und die mehr als 60 geplanten Projekte bereit.

  • Die Flaggen von Dänemark, Schleswig-Holstein und Deutschland stehen bei einer Pressekonferenz auf dem Tisch. Foto: Carsten Rehder/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die Flaggen von Dänemark, Schleswig-Holstein und Deutschland stehen bei einer Pressekonferenz auf dem Tisch. Foto: Carsten Rehder/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Als Auftakt für die offiziellen Feierlichkeiten zum 100. Jahrestag der Festlegung der deutsch-dänischen Staatsgrenze 2020 gilt der viertägige Besuch der dänischen Königin Margrethe II. Anfang September. Die Grenze war nach einer Volksabstimmung im Jahr 1920 bestimmt worden. Der dänischen Minderheit im nördlichen Schleswig-Holstein werden heute etwa 50 000 Menschen zugerechnet.

In Schleswig-Holstein sind das gesamte Jahr über Aktivitäten geplant, darunter bis zu zehn gemeinsame Projekte mit Dänemark. Im August reisen Ministerpräsident Daniel Günther und Landtagspräsident Klaus Schrie (beide CDU) gemeinsam in den Grenzraum. Zentrale Festveranstaltung ist am 23. August das Bürgerfest in Flensburg. Im November ist eine gemeinsame Veranstaltung von Landtag und Folketing gemeinsam mit dem Bundestag in Kiel geplant.

«Der Landtag wird die Würdigung der Volksabstimmungen von 1920 insbesondere nutzen, um Wissen über die im Grenzland beheimateten Minderheiten zu vermitteln, dafür zu sensibilisieren und darauf aufmerksam zu machen, dass Minderheitenschutz und -förderung im Land verfassungsrechtlich verankert sind und um die positive Entwicklung aufzuzeigen, die das deutsch-dänische Grenzland als Zukunftsregion heute auszeichnet», sagte Landtagsdirektor Utz Schliesky.

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