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Günther: Einheitsfeier soll Fest der Freude werden

17.09.2019 - Vorfreude und gespannte Erwartung an der Förde: Kiel rüstet sich für den Tag der Deutschen Einheit. Ministerpräsident Günther kündigt ein Fest der Freude an. Zum Festakt kommen Steinmeier, Merkel & Co.. Es gibt ein buntes Bürgerfest und ein besonderes Rennen auf dem Wasser.

  • Daniel Günther (CDU, r-l), Ministerpräsident von Schleswig-Holstein und Ulf Kämpfer (SPD), Kieler Oberbürgermeister. Foto: Carsten Rehder © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Daniel Günther (CDU, r-l), Ministerpräsident von Schleswig-Holstein und Ulf Kämpfer (SPD), Kieler Oberbürgermeister. Foto: Carsten Rehder © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Kiel (dpa/lno) - Rund eine halbe Million Besucher erwartet Schleswig-Holsteins Landeshauptstadt Kiel am 2. und 3. Oktober bei den zentralen Feiern zum Tag der Deutschen Einheit. Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) und Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (SPD) bekundeten am Dienstag große Vorfreude. «Schleswig-Holstein bietet bundesweit den einzigen Tag der Deutschen Einheit direkt am Meer», sagte Günther. «Wir wollen aus der gesamten Veranstaltung ein Fest der Freude machen.» Sie sei der Höhepunkt seiner Amtszeit als Bundesratspräsident.

Die zentralen Feierlichkeiten zum Tag der Einheit finden traditionell im Land des Bundesratspräsidenten statt. Begrüßen wird Regierungschef Günther am 3. Oktober Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Kanzlerin Angela Merkel (CDU), Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble und den Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts, Andreas Voßkuhle. Merkel und Günther halten die Reden beim offiziellen Festakt. Auch die Ministerpräsidenten von neun Bundesländern haben sich angesagt; die anderen schicken Vertreter. Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau (SPD) hat sich ebenfalls angemeldet - die Hansestadt hatte vergeblich gehofft, Gastgeber zu werden.

Angesichts der ranghohen Gäste und der vielen Besucher wird die Polizei mit einem Großaufgebot an der Förde vertreten sein. Aus Sicherheitsgründen werden zahlreiche Straßen zeitweise gesperrt.

Schleswig-Holstein wolle nicht nur an die Deutsche Einheit erinnern, sondern auch Zukunftszeichen in Sachen Energiewende, Digitalisierung und Nachhaltigkeit setzen, sagte Günther. Das Land werde ein guter, weltoffener und fröhlicher Gastgeber sein. Trotz des großen Aufwandes für das Veranstalterland bekannte sich Günther zu dezentralen Feiern. Es sei eine sehr kluge Idee gewesen, das Fest in die Länder zu geben, sagte er. Es sei eine perfekte Chance, sich als Land zu präsentieren.

Auf einer Ländermeile werden sich alle 16 Bundesländer vorstellen. Zum Programm gehören außer Musik, Mitmachangeboten und einer Präsentation aller schleswig-holsteinischen Hochschulen auch Gesprächsrunden mit Vertretern von Bundestag, Bundesrat und Bundesregierung. Im Zelt der Länderkammer wird Günther symbolisch den Staffelstab des Bundesratspräsidenten an seinen Brandenburger Kollegen Dietmar Woidke (SPD) übergeben. Besucher können am 3. Oktober kostenlos mit Nahverkehrszügen nach Kiel reisen und dort auch ohne zu bezahlen Busse und Fähren nutzen.

«Die ganze Stadt wird herausgeputzt», versprach Oberbürgermeister Kämpfer. «Kiel kann große Ereignisse», sagte er angesichts der jährlich drei Millionen Besucher zur Kieler Woche. Gastgeber des Einheitsfests zu sein, sei aber eine besondere Ehre. Kämpfer wird auf der Förde auch mit einer Drachenboot-Crew den Ministerpräsidenten mit einem Team der Staatskanzlei herausfordern.

Das Land brachte aus seinem Haushalt für die Organisation 4,2 Millionen Euro auf, ohne Personalkosten für seine Mitarbeiter und ohne die Aufwendungen für den Einsatz er Polizei. Die Stadt steuerte 450 000 Euro bei; hinzu kamen Sponsorengelder.

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