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HSV im Glück: 3:2 gegen Abstiegskandidat Wehen

31.05.2020 - Der Hamburger SV hat zumindest seine Ergebniskrise in der 2. Fußball-Bundesliga überwunden. Drei Tage nach dem 2:3 beim direkten Rivalen VfB Stuttgart kam der völlig verunsicherte Aufstiegskandidat am Sonntag gegen den Tabellenvorletzten SV Wehen Wiesbaden zu einem glücklichen 3:2 (2:1) und zum ersten Sieg nach Ende der Corona-Pause. Die lange gleichwertigen Gäste müssen nach der dritten Niederlage in Serie mehr denn je um den Klassenverbleib fürchten.

  • Dieter Hecking (l.), Trainer vom SV Hamburg, bedankt sich beim Torschützen David Kinsombi. Foto: Stuart Franklin/Getty Images Europe/Pool/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Dieter Hecking (l.), Trainer vom SV Hamburg, bedankt sich beim Torschützen David Kinsombi. Foto: Stuart Franklin/Getty Images Europe/Pool/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Überragender Mann der Hamburger war David Kinsombi (14./76. Minute), der zweimal für den Tabellendritten traf. Joel Pohjanpalo (27.) steuerte den dritten Treffer bei. Manuel Schäffler (12., 57./Foulelfmeter) war für die Hessen zweimal erfolgreich

HSV-Trainer Dieter Hecking überraschte vor dem Spiel: Statt Stammkeeper Daniel Heuer Fernandes beorderte er die einstige Nummer eins Julian Pollersbeck ins Tor - aus Leistungsgründen. Für den 25-jährigen Pollersbeck war es die Saisonpremiere.

Dem HSV fehlte jede Souveränität nach nur einem Sieg aus den vorherigen sieben Spielen. Zwar waren die Hamburger dominant, doch vor allem in der Defensive zeigten sie Schwächen. Gleich mit dem ersten Schuss auf das Tor von Pollersbeck gingen die Hessen durch Torjäger Schäffler (12.) in Führung. Zum Glück für die Hanseaten glich Kinsombi (14.) schnell aus.

Danach wurde die Partie lebendiger. Nach einer Flanke von Tim Leibold markierte Pohjanpalo mit seinem fünften Saisontor - dem ersten in einem Heimspiel - die Führung für die Hamburger.

Aber auch nach dem Wechsel legte der HSV seine Nervosität nicht ab. Hamburgs Verteidiger Timo Letschert foulte Marvin Ajani im Strafraum. Schäffler (57.) nutzte den Strafstoß zu seinem 18. Saisontor. Danach fiel den Hamburgern wenig ein. Erst Kinsombi sorgte mit seinem zweiten Treffer für Erleichterung.

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