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HSV will Bochum unter Druck setzen: Suche nach dem Top-Sturm

21.10.2018 - Der Hamburger SV will seinen Anhängern den sechsten Saisonsieg bieten und sich im Aufstiegsrennen etablieren. Trainer Titz sucht für das Spiel gegen Bochum den effektivsten Sturm.

  • Hamburgs Spieler Pierre-Michel Lasogga sitzt auf dem Rasen. Foto: Daniel Karmann/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Hamburgs Spieler Pierre-Michel Lasogga sitzt auf dem Rasen. Foto: Daniel Karmann/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Hamburg (dpa/lno) - Der Hamburger SV verfolgt eine Doppelstrategie: Siegen und dabei überzeugen. Das will der Fußball-Zweitligist am Sonntag (13.30 Uhr) im heimischen Volksparkstadion gegen den VfL Bochum demonstrieren. 16 Tage nach dem vergangenen Auftritt (2:1 bei Darmstadt 98) muss die Mannschaft mehr Offensivkraft auf den Rasen bringen. In den jüngsten fünf Spielen gelangen den Hamburgern lediglich drei Tore.

Die Diskussion um die Besetzung des Sturms ist in der Öffentlichkeit entbrannt. Viele Experten, wie auch HSV-Idol Uwe Seeler, fordern Pierre-Michel Lasogga. Mit fünf Toren ist er der beste Schütze in den Reihen der Hamburger. Seine letzten Treffer gelangen ihm allerdings vor fünf Wochen gegen den 1. FC Heidenheim. Der wuchtige Mittelstürmer lebt von Zuspielen, die häufig aber ausbleiben. Möglich, dass Trainer Christian Titz gegen Bochum den schnellen Khaled Narey auf dem zentralen Stürmerposten aufbietet.

Die Norddeutschen wollen mehr Druck auf die Hintermannschaft des VfL ausüben und damit zu mehr Torchancen kommen. Dafür wollen sie auch das schnelle Umschaltspiel nutzen. Die Defensive strahlte zwar nicht immer Souveränität aus, hat in den jüngsten drei Spielen aber nur ein Gegentor zugelassen. Eine wichtige Rolle nimmt dabei Orel Mangala als Abräumer vor der Abwehr ein. Nach dem Auswärtssieg in Darmstadt habe die Mannschaft «mehr Selbstbewusstsein, um auch zu Hause offensiv wieder mutiger nach vorne zu spielen», sagte der Belgier.

Der Tabellensiebte Bochum hat von den letzten vier Spielen zwei verloren. Auswärts ist die Mannschaft mit lediglich einem Sieg nicht so stark wie daheim (drei Siege). Mit 16 Toren ist das Team von Trainer Robin Dutt aber effektiver als der HSV (12). «Bochum ist für mich eine Mannschaft, die im oberen Drittel mitspielen wird. Das wird keine leichte Aufgabe in unserem Heimspiel», sagte HSV-Trainer Christian Titz.

Der letzte Heimsieg des HSV liegt lange zurück. Am 15. September gelang den Hamburgern ein 3:2 gegen Heidenheim. Es folgten ein 0:5 gegen Regensburg und ein 0:0 gegen den FC St. Pauli. «Wir arbeiten daran, dass sich unsere Heimbilanz verbessert. Damit wollen wir am Sonntag anfangen», betonte Titz.