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HVV: 2020 eine Viertelmilliarde weniger Einnahmen

21.10.2020 - Der Hamburger Verkehrsverbund (HVV) erwartet in diesem Jahr rund eine Viertelmilliarde weniger Einnahmen als zunächst gedacht. Die coronabedingten Einnahmeausfälle im öffentlichen Nahverkehr gebe es nicht nur in Hamburg, teilte die Verkehrsbehörde am Mittwoch mit. «Der Bund hat für diese Situation zusätzliche Gelder in Höhe von 2,5 Milliarden Euro bundesweit bereit gestellt, mit denen die ÖPNV-Unternehmen unterstützt werden.» Die Mindereinnahmen müssten also nicht ausschließlich durch Hamburger Steuermittel bezahlt werden. Zuvor hatte der Sender NDR 90,3 über den Rückgang der Einnahmen berichtet.

  • Der Hamburger Verkehrsverbund (HVV) erwartet in diesem Jahr rund eine Viertelmilliarde weniger Einnahmen als zunächst gedacht. Foto: Christian Charisius/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Der Hamburger Verkehrsverbund (HVV) erwartet in diesem Jahr rund eine Viertelmilliarde weniger Einnahmen als zunächst gedacht. Foto: Christian Charisius/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Konkret wurde mit einem Zuwachs von 1,2 Prozent auf 805 Millionen Fahrgäste, sowie mit einem Zuwachs von 3,1 Prozent auf 917 Millionen Euro Fahrgeldeinnahmen gerechnet, heißt es in einer Bürgerschaftsdrucksache von Ende September. Nach der Prognose für die Bürgerschaft werden es 2020 aber nur 540 Millionen Fahrgäste sowie 660 Millionen Euro Einnahmen sein - es fehlen daher 257 Millionen Euro.

«Für uns war und ist die Sicherheit und Verlässlichkeit der öffentlichen Nahverkehrsangebote gerade auch während der Corona- Pandemie sehr wichtig», betonte der zuständige Senator Anjes Tjarks (Grüne). Der HVV hatte bereits Ende September mitgeteilt, dass Bus- und U-Bahnfahren in Hamburg im nächsten Jahr um durchschnittlich 1,4 Prozent teurer werden soll.

Der Vorsitzende des Bundes der Steuerzahler Hamburg, Lorenz Palte, erklärte, die öffentlichen Unternehmen verstärkten den Effekt der wegbrechenden Steuereinnahmen noch, denn auch dort habe Corona heftige Spuren hinterlassen. «Die Öffentlichkeit braucht Transparenz darüber, in welchem Ausmaß die öffentlichen Unternehmen gestützt werden müssen», forderte er.

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