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Hamburg: CDU fordert «Masterplan» zur Hochschulsanierung

21.04.2019 - Allein bei den Gebäuden der Uni Hamburg gibt es einen Sanierungsbedarf inklusive Planungskosten in Höhe von 800 Millionen Euro. Und es gibt noch sieben weitere Hochschulen in Hamburg. Die CDU fordert nun, alle auf Vordermann zu bringen.

  • Blick in einen Hörsaal der Universität Hamburg. Foto: Ulrich Perrey/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Blick in einen Hörsaal der Universität Hamburg. Foto: Ulrich Perrey/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Hamburg (dpa/lno) - Die CDU fordert einen «Masterplan» für die Sanierung aller Hamburger Hochschulen. Ziel müsse es sein, «alle Gebäude innerhalb der nächsten zehn Jahre international konkurrenzfähig zu machen», sagte der wissenschaftspolitische Sprecher der Bürgerschaftsfraktion, Carsten Ovens, der Deutschen Presse-Agentur. Der rot-grüne Senat dürfe sich nicht auf die Spitzenforschung konzentrieren. «Wenn die Grünen es ernst meinen mit dem Wissenschafts- und Innovationsstandort, dann reichen nicht nur vom Bund finanzierte Leuchtturmprojekte. Alle universitären Einrichtungen müssen in Schuss gebracht und erhalten werden.»

Im Februar hatte das städtische Immobilienunternehmen Sprinkenhof den Sanierungsbedarf allein bei den Gebäuden der Universität Hamburg inklusive Planungskosten mit rund 800 Millionen Euro für die nächsten 10 bis 15 Jahre angegeben.

Für die übrigen sieben Hochschulen in städtischer Trägerschaft gebe es keine entsprechenden Gutachten, sagte Ovens. Eine Kleine Anfrage habe ergeben, «dass der rot-grüne Senat keine weiteren Gutachten für die anderen Hochschulen in Auftrag geben will. Das klang schon mal anders. Offenbar fehlen Mittel und politischer Wille.»

Der Senat plant nach eigenen Angaben «die sukzessive Überführung aller Hochschulgebäude in das Mieter-Vermieter-Modell». Dabei werden die Gebäude einem städtischen Immobilienunternehmen wie Sprinkenhof übertragen, das dann als Vermieter Sanierung und Erhalt übernimmt. Damit würden die Voraussetzung geschaffen, «ein funktionales Gebäudemanagement zu betreiben und dafür zu sorgen, dass in der Zukunft die Gebäude sich jederzeit in einem guten Zustand befinden», heißt in der Senatsantwort. «Darüber hinaus sind die Planungen noch nicht abgeschlossen.»

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