Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Hamburg verzeichnet erstmals keine gemeldeten Neuinfektionen

19.05.2020 - Die seit Tagen rückläufigen Zahlen ließen es bereits erahnen. Nun haben die Hamburger Gesundheitsämter es bestätigt. Den Behörden sind binnen eines Tages keine neuen Corona-Fälle gemeldet worden. Doch das kann sich schnell wieder ändern.

  • Ein Abstrich für das Testverfahren auf das Coronavirus. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Abstrich für das Testverfahren auf das Coronavirus. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Erstmals seit Anfang März sind in Hamburg von den Gesundheitsämtern keine weiteren Corona-Infektionen binnen eines Tages gemeldet worden. «Wir haben heute wirklich zum ersten Mal seit dem 8. März die Situation, dass wir keinen zusätzlichen positiven Fall haben in Hamburg von einem auf den anderen Tag», sagte Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) am Dienstag in Hamburg bei der Landespressekonferenz. Gleichzeitig betonte die Politikerin: «Das muss nicht von Dauer sein, das kann eine Momentaufnahme sein, aber schlecht ist es auch nicht.» Auch dürften die neuesten Lockerungen noch keine Auswirkungen auf die Zahlen haben.

Die Zahl der in der Hansestadt insgesamt gemeldeten Fälle liegt damit weiterhin bei 5034. Da laut Robert-Koch-Institut aber rund 90 Prozent der Infizierten wieder gesund sind, geht die Gesundheitsbehörde derzeit von rund 300 Betroffenen in Hamburg aus.

Auch die Zahlen aus den Krankenhäusern sind seit mehreren Wochen eher rückläufig. Derzeit befinden sich 63 Hamburger wegen der Lungenkrankheit in stationärer Behandlung (Montag: 61), davon werden wie schon am Vortag 27 Personen intensivmedizinisch betreut. Mitte April hatten noch mehr als 260 Hamburger mit Covid-19 im Krankenhaus gelegen.

Zudem hat es seit Montag auch keine Veränderungen bei der Zahl der coronabedingten Todesfälle gegeben. Die Zahl der an einer Covid-19-Infektion gestorbenen Hamburger blieb nach Berechnungen des Instituts für Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Eppendorf konstant bei 210. Das Robert-Koch-Institut nennt nach wie vor die Zahl von 234 gestorbenen Hamburgern.

Zuletzt wurden die Schulen und Kitas schrittweise geöffnet und Pflegeheim-Bewohner durften unter strengen Auflagen wieder Besuch empfangen. Um in Pflegeheimen und Schulen einen Überblick über das Infektionsgeschehen zu behalten, will die Gesundheitsbehörde dort künftig deutlich mehr testen.

Zunächst soll dafür in vier Hamburger Pflegeheimen jeder Bewohner, Mitarbeiter und Besucher routinemäßig zweimal in der Woche zweimal auf eine mögliche Corona-Infektion getestet werden. Sollte das Pilotprojekt der präventiven Testung erfolgreich, sinnhaft und alltagstauglich sein, könnte es auch flächendeckend übernommen werden. Derzeit sei die Corona-Situation in den Pflegeheimen unter Kontrolle. Es habe zuletzt am Montag drei neue Fälle gegeben, damit habe die Behörde akut 92 Fälle aus 22 Heimen registriert.

In Schulen soll dagegen schon das leichteste Symptom einer Atemwegserkrankung Anlass für einen Corona-Test sein. Bei einem positiven Befund sollen zudem auch das schulische und häusliche Umfeld jeweils zweimal getestet werden.

In Hamburg sind seit Ausbruch der Corona-Pandemie bislang 373 Infektionen bei Kindern registriert worden, wie Prüfer-Storcks sagte. Die meisten (290) waren zwischen 10 und 19 Jahre alt und hätten den Virus häufig im Zusammenhang mit dem Skiurlaub bekommen und nicht in der Schule.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren