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Hamburger Arbeitsmarkt verliert an Schwung

28.02.2020 - Der Hamburger Arbeitsmarkt hat sich nach einem Rückschlag zum Jahresauftakt im Februar nur leicht erholt. Auch die Zahl der Beschäftigten stagniert. Der jahrelange Aufschwung könnte zu Ende gehen.

  • Ein Mann geht an einem Schild der Bundesagentur für Arbeit vorbei. Foto: Sonja Wurtscheid/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Mann geht an einem Schild der Bundesagentur für Arbeit vorbei. Foto: Sonja Wurtscheid/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Hamburg (dpa/lno) - Die Arbeitslosigkeit in Hamburg ist im Februar kaum gesunken. Zum Ende des Monats waren 67 710 Hamburgerinnen und Hamburger arbeitslos gemeldet, wie die Agentur für Arbeit am Freitag in der Hansestadt mitteilte. Das waren 451 oder 0,7 Prozent weniger als im Januar. Im Vergleich zum Vorjahr sei dagegen ein deutlicher Anstieg um 2786 Personen oder 4,3 Prozent zu verzeichnen. Die Arbeitslosenquote blieb mit 6,4 Prozent unverändert gegenüber dem Vormonat, stieg aber zum Februar 2019 um 0,2 Prozentpunkte.

Die Zahl der Beschäftigten hielt sich über der Millionenmarke, die im vergangenen Jahr erstmals überschritten wurde. Im Dezember 2019 waren 1,02 Millionen Männer und Frauen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Das waren 2,7 Prozent mehr als zum Beginn des vergangenen Jahres. Doch auch hier ist der Anstieg zum Stillstand gekommen; von November auf Dezember hat sich die Zahl der Beschäftigten kaum verändert. «Die schwache Konjunktur hinterlässt immer deutlichere Spuren auf dem Arbeitsmarkt», erklärten die Arbeitgeber der Metall- und Elektroindustrie. Gleichwohl suchten viele Unternehmen weiterhin händeringend Fachkräfte.

Die Arbeitslosigkeit ging im Februar für fast alle Gruppen - Männer und Frauen, Ältere, Behinderte und Langzeitarbeitslose - leicht zurück. Ausnahmen waren Ausländer, wo die Arbeitslosigkeit um 0,6 Prozent zulegte und vor allem die jüngeren Arbeitnehmer bis 25 Jahre. In ihrer Gruppe erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um 7,0 Prozent, weil etliche von ihnen nach dem Ausbildungsende keine Anschlussbeschäftigung in ihrem Unternehmen gefunden haben.

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