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Hamburger Immobilienmarkt bleibt weiter angespannt

15.10.2019 - Hamburg (dpa/lno) - Der Hamburger Immobilienmarkt bleibt nach Angaben der HypoVereinsbank weiter angespannt. Sowohl die Preise für Eigentum als auch die Mieten steigen weiter, teilte die Bank am Dienstag mit.

  • Das Logo der HypoVereinsbank ist am Verwaltungsgebäude der Bank zu sehen. Foto: Sven Hoppe/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Das Logo der HypoVereinsbank ist am Verwaltungsgebäude der Bank zu sehen. Foto: Sven Hoppe/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der Druck auf den Markt entstehe zum einen durch den enormen Zuzug in die Hansestadt. Zum anderen seien Immobilienanlagen als Kapitalanlage weiterhin sehr attraktiv, hieß es. Auch wenn die schwachen deutschen Konjunkturdaten von 2019 zeitverzögert eine Trendwende einläuten könnten, sei ein Ende des flächendeckenden Preisanstiegs nicht in Sicht.

In den bislang günstigen Wohnlagen sind die Preise zum Mieten und zum Kaufen den Angaben zufolge überdurchschnittlich angestiegen. Gerade die Viertel am Stadtrand im Norden und Osten und das Hamburger Umland werden für Eigenheimkäufer immer beliebter. Trotzdem bleibe das für Hamburg typische Nord-Süd-Gefälle weiter bestehen: Im Süden sind die Immobilien den Angaben zufolge deutlich günstiger als im Norden. Gleichzeitig verteuerten sich ältere Immobilien demnach vielfach stärker als Neubauprojekte.

Auch auf dem Mietmarkt ist keine Entspannung in Sicht. «Bezahlbare Wohnungen mit ein bis zwei, zunehmend auch mit drei Zimmern sind in Hamburg nicht mehr nur in zentralen Lagen Mangelware», teilte die HypoVereinsbank mit. Im Vergleich zu anderen deutschen Großstädten verlangsame sich der Mietanstieg zwar seit einigen Jahren, auch wegen reger Bautätigkeit. In den vergangenen zwölf Monaten seien die Mieten jedoch erneut flächendeckend gestiegen. Die durchschnittliche Kaltmiete liegt den Angaben zufolge in Hamburg bei Neuvermietungen in guter Lage bei 16,60 Euro, in München bei 19,10 Euro und in Berlin bei 15,80 Euro pro Quadratmeter. Im Bestand und bei schlechteren Lagen sind die Mieten niedriger.

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