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Hamburger Schausteller zufrieden über Arbeit mit Behörden

14.08.2020 - Es ist noch kein Jahrmarkt, aber zumindest ein Hauch davon: In Hamburg dürfen Schausteller seit einigen Tagen wieder ihre Buden aufstellen. Der Landesverband ist dankbar für die wichtige Hilfe.

  • Blick auf ein fahrendes Karussell auf einem Jahrmarkt. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Blick auf ein fahrendes Karussell auf einem Jahrmarkt. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Hamburger Schausteller sind nach der Wiederöffnung einiger Schausteller-Buden zufrieden mit der Zusammenarbeit mit den Hamburger Behörden. «Es ist natürlich eine große Hilfe, dass ich jetzt Geld verdienen darf, dass ich es zumindest versuchen kann», sagte Sascha Belli vom Landesverband des Ambulanten Gewerbes und der Schausteller in Hamburg (LAGS) der Deutschen Presse-Agentur.

Anfang Juni hatten sich Wirtschafts- und Finanzbehörde mit den Bezirken darauf verständigt, dass Gastronomen und Schausteller in Hamburg zur Erleichterung in der Corona-Krise öffentliche Flächen kostenfrei nutzen können. Demnach sollten die Bezirksämter bis Ende des Jahres auf Antrag Sondernutzungserlaubnisse erteilen. Gastronomen und Schausteller könnten zudem bei Darlegung ihrer Verhältnisse eine Befreiung von den Gebühren beantragen.

Nach Angaben von Sascha Belli haben in Hamburg derzeit etwa 70 Schausteller in der ganzen Stadt ihre Buden geöffnet, zum Beispiel in der Spitaler Straße, am Baumwall oder in der Harburger Innenstadt. Belli selbst betreibt einen Crepes-Stand an der Kehrwiederspitze. «Wir freuen uns sehr, dass wir da untergekommen sind», sagte Belli.

Leider seien noch nicht alle Schausteller berücksichtigt, wie etwa die großen Karusselle. «Die würden ja auch gerne mal irgendwo aufbauen und auch mal was verdienen.» Doch für sie seien die vorhandenen Flächen zu klein, erklärt Belli. «Man muss da ja immer berücksichtigen, wo kann ich sowas platzieren, wo macht es Sinn und wo störe ich niemanden?»

Für die einzelnen Buden sei es wichtig, dass sie an Stellen mit viel Publikumsverkehr stünden, sagt Belli, weil sonst der Anreiz für die Kunden fehle, einen Crepes- oder Mandelstand aufzusuchen. «Da fehlt ja alles andere dazu, dieser ganze Flair, den so ein Jahrmarkt mit sich bringt.»

Wegen den heißen Temperaturen seien derzeit wenig Leute vor den Buden unterwegs, so Belli. An kühleren Tagen sei das Geschäft hingegen deutlich besser. «Wenn das da ein bisschen kühler ist, normale Temperaturen hat, dann verdiene ich da doch schon was.»

Positiv bewertete Belli besonders die Reaktion der Kunden auf die Rückkehr der Buden. «Die ersten Tage gab es auch richtig ordentlich Tip, weil Solidarität da war. Das ist schon wirklich eine großartige Resonanz», sagte Belli.

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