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Hamburger Stadtreinigung stellt Verpackungsguide vor

07.02.2019 - Hamburg (dpa/lno) - Auf dem Hamburger Abfallwirtschaftsgipfel mit 120 Teilnehmern aus Politik, Abfallwirtschaft und Industrie hat die Stadtreinigung am Donnerstag einen Einkaufsguide für Verpackungen vorgestellt. Der Guide klärt mit einem Ampelsystem darüber auf, welche Verpackungen sich wie gut recyceln lassen. Entwickelt wurde er in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Kerstin Kuchta von der Technischen Universität Harburg. Gemeinsam mit Studierenden widmete sich die Abfallforscherin dem Feld der Verpackungen.

  • Leere Flaschen aus Plastik liegen in einer Kiste. Foto: Daniel Bockwoldt/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Leere Flaschen aus Plastik liegen in einer Kiste. Foto: Daniel Bockwoldt/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Inhaltlich greift der Guide verschiedene Verpackungstypen auf. Während transparente PET-Flaschen ohne Papier-Etikett und Polyethylen-Beutel, die unter anderem zur Verpackung von Trockenobst genutzt werden, sehr gut abschneiden, sind zum Beispiel die Behältnisse für frisches Fleisch oft schlecht zu recyceln. Hier werden mehrere Kunststoffe miteinander kombiniert, deren Trennung nicht möglich ist. «Das Motto ist Monolayer statt Multilayer», sagte ein Sprecher der Stadtreinigung. Auch schwarzer Kunststoff sei problematisch, da er von Sortiermaschinen in der Regel nicht erkannt wird und deshalb nicht verwertet werden kann.

Neben ökologisch verwertbaren Verpackungen sei aber nach wie vor auch die richtige Trennung wichtig, wie der Sprecher weiter berichtete. «Oft trennt der Verbraucher zum Beispiel nicht den Aludeckel vom Joghurt», sagte er. Der Sensor könne das Material deshalb nicht eindeutig zuordnen. Am besten sei es ohne Verpackungen einzukaufen, wie es auf Wochenmärkten möglich ist.

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