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Hamburgs Naturschützer fordern besseren Schutz der Amphibien

07.05.2020 - Hamburgs Naturschützer fordern von den Bezirken mehr Maßnahmen zum Schutz der Amphibien. Es müssten mehr feste Amphibien-Leitsysteme an den Wanderstrecken gebaut werden - zum Beispiel in Form von Tunneln unter den betroffenen Straßen, sagte am Donnerstag die Nabu-Expertin Anne Ostwald. So könne ganzjährig verhindert werden, dass Kröten, Frösche und Molche überfahren werden.

  • Eine Fliege sitzt vor einer wandernden Erdkröte auf einem Stein. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Fliege sitzt vor einer wandernden Erdkröte auf einem Stein. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Hintergrund ist, dass Amphibien nicht nur im Frühjahr wandern. Auf ihrer Massenwanderung werden sie von ehrenamtlichen Helfern begleitet. Im Sommer beginnt jedoch die Rückwanderung der kleinen Amphibien zu ihren Sommer- und Winterlebensräumen in Wäldern und Wiesen. «Dann hüpfen und kriechen die Tiere einzeln zurück, oft über einen mehrmonatigen Zeitraum.» Zu den erwachsenen Tieren gesellen sich dann auch die Jungtiere, die aus den Laichgebieten in die normalen Lebensräume wandern. «Die Anzahl der gefährdeten Tiere ist bei der Sommer- und Herbstwanderung also ungleich höher.»

In diesem Frühjahr retteten die Naturschützer nach eigenen Angaben 10 043 Erdkröten, Frösche und Amphibien - eine ähnliche Zahl wie im Vorjahr.

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