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Hamburgs designierter CDU-Chef sieht sich in Bundespolitik

20.09.2020 - Hamburgs designierter CDU-Chef Christoph Ploß will langfristig in der Bundespolitik bleiben und sieht Fraktionschef Dennis Thering als CDU-Spitzenkandidat für die Bürgerschaftswahl 2025. «Ganz klar, ich sehe mich langfristig in der Bundespolitik. Aus dem Bundestag heraus kann ich viel für Hamburg bewegen», sagte der 35 Jahre alte Abgeordnete der «Welt am Sonntag». Ploß will sich am kommenden Samstag auf dem Landesparteitag der CDU Hamburg zum neuen Parteichef und Nachfolger von Roland Heintze wählen lassen. Die CDU hatte bei der Bürgerschaftswahl im Februar mit 11,2 Prozent ihr historisch schlechtestes Ergebnis eingefahren und war sogar hinter die Grünen auf den dritten Platz gefallen.

  • Christoph Ploß (CDU) spricht während einer Pressekonferenz. Foto: Daniel Reinhardt/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Christoph Ploß (CDU) spricht während einer Pressekonferenz. Foto: Daniel Reinhardt/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

In der Hansestadt selbst solle Thering für die CDU die Fahne hoch halten, erklärte Ploß. «Ich habe zu unserem neuen Fraktionsvorsitzenden in der Bürgerschaft, Dennis Thering, seit Jahren ein sehr, sehr enges Verhältnis. Er ist das Gesicht der CDU in der Rathauspolitik und wird vor allem die Hamburger Themen betreuen.» Er sei deswegen auch sein Favorit für die Spitzenkandidatur für die Bürgerschaftswahl 2025. «Es ist sehr wahrscheinlich, dass Dennis Thering Spitzenkandidat für die nächste Bürgerschaftswahl werden wird.» Endgültig entschieden werde das allerdings erst 2024.

Bei der Wahl des neuen CDU-Bundesvorsitzenden Ende des Jahres setzt Ploß auf Friedrich Merz. «Ich werde Friedrich Merz unterstützen, weil er gerade in der Zeit nach der Coronakrise die richtige Person an der Spitze der CDU ist», sagte er dem Blatt. Er bringe großen wirtschafts- und finanzpolitischen Sachverstand mit, stehe für einen zielgenauen Sozialstaat. Und seine außenpolitische Expertise sei für Deutschland ebenfalls wichtig. Neben Merz wollen sich bislang auch Armin Laschet und Norbert Röttgen zur Wahl stellen.

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