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Handballer als Last-Minute-Helden und Zittersieger

26.02.2021 - Die Handballer des THW Kiel entwickeln sich immer mehr zu echten Last-Minute-Helden. Erst hielten sie nach 14-tägiger Corona-Quarantäne ein Remis im Liga-Heimspiel gegen den SC Magdeburg, dann drehten sie in der Champions League die Partie gegen Aalborg noch zum Sieg, und am Donnerstag machte die Mannschaft von Trainer Filip Jicha beim HBC Nantes aus einem 20:23 noch ein 23:23.

  • Kiels Trainer Filip Jicha coacht an der Seitenlinie. Foto: Frank Molter/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Kiels Trainer Filip Jicha coacht an der Seitenlinie. Foto: Frank Molter/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Kein Wunder also, dass der 38-jährige Tscheche mit seiner Mannschaft zufrieden war: «Dieser Punkt fühlt sich wie ein Sieg an. Ich muss den Hut ziehen vor dem Willen meiner Spieler», sagte Jicha nach der Partie in Westfrankreich: «Wir sind vielleicht nicht spritzig genug, wir sind vielleicht in den Abläufen nicht so sicher, wie es sein sollte, aber die Jungs glauben an die Sache.»

Eher zittrig gestaltete sich der 28:27-Erfolg der SG Flensburg-Handewitt über das französische Starensemble von Paris Saint-Germain. Einer überragenden ersten Halbzeit und einer 19:10-Pausenführung ließ die SG eine schwache zweite Hälfte folgen, in der der Sieg fast noch aus der Hand gegeben wurde.

«Ich habe meine Mannschaft noch nie so gut gesehen wie in der ersten Halbzeit. In Angriff und Abwehr geht es nicht besser», sagte der Flensburger Coach Maik Machulla. Im zweiten Durchgang bemängelte der 44-Jährige den fehlenden Druck in der Offensive und zu viele verlorene Zweikämpfe in der Defensive. Trotz allem überwog bei den Norddeutschen der Stolz darüber, erstmals in einer Königsklassen-Saison beide Spiele gegen Paris gewonnen zu haben.

Für die Flensburger geht es am Sonntag (18.00 Uhr/DAZN) mit dem Auswärtsspiel bei Pick Szeged weiter. Die Ungarn wären nach dem aktuellen Stand der Dinge Achtelfinalgegner des THW Kiel, die Flensburger würden auf RK Celje aus Slowenien treffen. Nächste Aufgabe der «Zebras» ist am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) das Liga-Heimspiel gegen die Füchse Berlin.

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