Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Handelskammer mit Kampagne «Wir geben Corona keine Chance»

02.10.2020 - Die Zahl der Corona-Fälle steigt - und mit ihr die Angst der Hamburger Wirtschaft vor einem zweiten Lockdown. Mit einer Kampagne erinnert die Handelskammer jetzt noch einmal an das Einhalten der Regeln.

  • Peter Tschentscher (SPD, r), Erster Bürgermeister, und Norbert Aust, Präses der Handelskammer Hamburg, desinfizieren sich die Hände. Foto: Christian Charisius/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Peter Tschentscher (SPD, r), Erster Bürgermeister, und Norbert Aust, Präses der Handelskammer Hamburg, desinfizieren sich die Hände. Foto: Christian Charisius/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Angesichts weiter steigender Corona-Zahlen und drohender neuer Einschränkungen hat die Handelskammer Hamburg die Kampagne «Wir geben Corona keine Chance» gestartet. «Die Hamburger Unternehmen wollen mit dieser Kampagne ein Zeichen setzen, ein Zeichen, dass sie in ihren Geschäften, in ihren Büros und Verwaltungen auf die Einhaltung der Regeln bestehen», sagte Handelskammer-Präses Norbert Aust am Freitag. Das Logo der Kampagne werde als Aufkleber und Poster zum Herunterladen zur Verfügung gestellt.

Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) unterstützt die Kampagne. Er sei von der Initiative begeistert, sagte er. Denn der Kampf gegen Corona gehe alle an, nicht nur die Politik. «Wir geben Corona keine Chance» sei ein sehr guter Slogan. «Es ist auch eine gute Botschaft, dass das Virus nicht uns im Griff hat, sondern dass wir die Dinge selber entscheiden und uns selbst sozusagen durch die Pandemie bewegen können», sagte Tschentscher.

Aust und Tschentscher appellierten eindringlich an die Hamburger, sich an die Corona-Regeln zu halten. «Bitte keine Reisen in Risikogebiete», erneuerte Tschentscher seine bereits in der Bürgerschaft vorgetragene Empfehlung für die am Samstag beginnenden Herbstferien. «Wir haben es im März erlebt durch die Österreich-Rückkehrer, wir haben es im Sommer erlebt, dass wir einen hohen Infektionseintrag bekommen haben durch Rückkehrer aus Risikogebieten», sagte Tschentscher. Das sollte im Herbst nicht noch einmal riskiert werden.

«Ein weiterer Lockdown wäre für die Hamburger Wirtschaft verheerend», sagte Aust. In Richtung Maskenverweigerer und Kritiker der Regeln sagte er: «Wir tragen Masken, weil es ohne Masken gefährlich ist, nicht weil die Bundeskanzlerin das so will. Wir verzichten auf Nähe, weil Nähe zurzeit gefährlich ist, nicht weil die Ministerpräsidenten und unser Bürgermeister das so wollen.»

Einig zeigten sich Aust und Tschentscher, dass nicht allein die Betriebe auf dem Kiez und im Schanzenviertel für den Anstieg der Corona-Fälle verantwortlich gemacht werden können. «Kein Stadtteil-Bashing», sagte Tschentscher. «Es gibt überall sehr verantwortungsvolle Gastronomen und Einzelhändler. Es gibt aber auch in allen Stadtteilen Ausnahmen.» Der Appell zur Einhaltung der Regeln richte sich deshalb ausdrücklich an alle, vor allem aber an Veranstalter privater Feiern, die eine «wesentliche Infektionsquelle» seien. Das Virus nutze auch kleine Chancen, um sich zu verbreiten, mahnte der Bürgermeister.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren