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Hitze bedroht Patientenversorgung: Zu wenig Blutspenden

26.06.2019 - Hamburg/Lütjensee (dpa/lno) - Wegen der Hitzewelle ist die Blutversorgung beim Blutspendedienst Nord des Roten Kreuzes (DRK) mittlerweile angespannt. Der Vorrat an Blutpräparaten in den Depots sei nahezu aufgebraucht, teilte das DRK am Mittwoch mit. Die Sommerferien in Hamburg und Schleswig-Holstein verschärften die Lage noch weiter. «Die aktuelle Situation stellt für die Patientenversorgung eine ernsthafte Bedrohung dar.»

  • Eine Mitarbeiterin entnimmt einem Blutspender Blut. Foto: Christian Charisius/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Mitarbeiterin entnimmt einem Blutspender Blut. Foto: Christian Charisius/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Blut sei nur sehr begrenzt haltbar und Blutplättchen, die etwa für die Behandlung von Tumorerkrankungen benötigt würden, seien nur vier Tage einsetzbar, sagte eine Sprecherin des DRK-Blutspendediensts Nord-Ost. An jedem Werktag seien im Norden 1750 Blutspenden nötig, um den Bedarf der Kliniken zu decken.

Blutspenden seien auch bei großer Hitze unbedenklich, betonte das DRK. Man solle nur darauf achten, vor und nach der Blutspende genug zu trinken. Das DRK bittet die Bevölkerung um die dringend benötigten Spenden und verwies auf ihre Blutspendetermine im Internet. Das DRK sichert nach eigenen Angaben rund 75 Prozent der Blutversorgung in Deutschland.

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