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IOC-Boss würdigt Willi Holdorf als «Ikone seiner Sportart»

06.07.2020 - IOC-Präsident Thomas Bach hat den gestorbenen Zehnkampf-Olympiasieger Willi Holdorf als Ikone der Leichtathletik gewürdigt. «Wie er bei den Olympischen Spielen Tokio 1964 mehr über die Ziellinie getaumelt als gelaufen ist, war für mich das prägende Bild der Spiele. Dieser Zehnkampf hat ihn zur Ikone seiner Sportart gemacht», sagte der Spitzenfunktionär des Internationalen Olympischen Komitees aus Tauberbischofsheim am Montag. Als Freund habe er Holdorf immer als geradlinigen und geselligen Menschen erlebt - «mit dem man hervorragend zusammenarbeiten, aber auch wunderbar gemeinsam feiern konnte.»

  • Willi Holdorf beim Ball des Sports 2016. Foto: Arne Dedert/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Willi Holdorf beim Ball des Sports 2016. Foto: Arne Dedert/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Holdorf, der 1964 in Tokio Gold eroberte, war am Sonntag im Alter von 80 Jahren in Achterwehr/Schleswig-Holstein gestorben. Er war der erste deutsche Zehnkampf-Olympiasieger. Nach ihm gelang dies nur dem damaligen DDR-Leichtathleten Christian Schenk 1988 in Seoul.

«Unvergessen das Bild seiner völligen Erschöpfung nach dem abschließenden 1500-Meterlauf in Tokio 1964, unvergessen aber vor allem sein sympathischer und offener Charakter, der ihn auch auf seinen späteren Stationen im Zweier-Bob, als Fußball- und Leichtathletiktrainer oder als Repräsentant von adidas auszeichnete», sagte Alfons Hörmann als Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB).

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