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Illegaler Handel mit Hundewelpen in Neugraben-Fischbek

11.03.2019 - Hamburg (dpa/lno)- Drei Männer und eine Frau haben im Hamburger Stadtteil Neugraben-Fischbek mutmaßlich illegal mit Hundewelpen gehandelt. Die 24, 25 und 26 Jahre alten Männer sowie die 24-jährige Frau sollen seit August 2017 mehrere Welpen verkauft haben, obwohl sie noch nicht acht Wochen alt gewesen seien und deshalb nicht von der Mutter hätten getrennt werden dürfen, teilte die Polizei am Montag mit. Das sei ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz.

  • Die Hundewelpen Anna (l) und Elsa spielen im Tierheim. Foto: Kay Nietfeld/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die Hundewelpen Anna (l) und Elsa spielen im Tierheim. Foto: Kay Nietfeld/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Zudem seien sie des gemeinschaftlichen, gewerbsmäßigen Betrugs verdächtig, weil sie anders als versprochen ungeimpfte und nicht entwurmte Tiere verkauft haben sollen. Einige der Welpen seien deshalb kurz nach dem Verkauf gestorben.

Bei einer Durchsuchung am Freitag stellte die Polizei nach eigenen Angaben einen Welpen in Hamburg-Heimfeld sicher, ein weiterer wurde tot aufgefunden. Dieser werde nun untersucht. Die Beamten übergaben den lebenden Welpen an den Tierschutzverein. Da keine Haftgründe vorlagen, wurden die Verdächtigen den Angaben zufolge nicht festgenommen.

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