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Inzidenz wieder unter 100: Impfungen in Pflegeheimen im Plan

28.01.2021 - Noch steht nicht fest, wann es neue Termine für Corona-Schutzimpfungen im Hamburger Impfzentrum gibt. Mit den Impfungen in den Pflegeeinrichtungen ist man aber trotz knappen Impfstoffs im Plan. Derweil bleiben die Infektionszahlen hoch.

  • Eine Ärztin zeigt in einem Labor einen Test für das Coronavirus. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Ärztin zeigt in einem Labor einen Test für das Coronavirus. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

In Hamburg ist die Corona-Inzidenz erneut unter die 100er-Marke gefallen, im Wochenvergleich aber leicht gestiegen. So kamen am Donnerstag laut Gesundheitsbehörde 246 nachgewiesene Neuinfektionen hinzu. Das sind 165 weniger als am Mittwoch und 60 weniger als am Donnerstag vergangener Woche. Die Inzidenz, also die Zahl neuer Ansteckungen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen, sank damit von 101,3 auf 98,1. Vor einer Woche hatte dieser Wert noch bei 97,4 gelegen. Die Zahl der Corona-Todesfälle stieg laut Robert Koch-Institut (RKI) am Donnerstag deutlich um 26 auf nunmehr 1029.

Unterdessen kommen die Corona-Schutzimpfungen in Pflegeeinrichtungen trotz knappen Impfstoffes offenbar gut voran. In der kommenden Woche sollen alle Impfwilligen eine Erstimpfung erhalten haben, wie Sozialsenatorin Melanie Leonhard (SPD) bei einem Besuch der mobilen Impfteams sagte. «Das bedeutet auch, dass planmäßig bis Anfang März die beiden nötigen Schutzimpfungen flächendeckend in allen Pflegeeinrichtungen durchgeführt werden können.»

Inzwischen verabreichten täglich in sechs bis acht Pflegeheimen mobile Teams Impfungen. «Für die ältesten Hamburgerinnen und Hamburger ist das ein wichtiger Schutz, der durch eine sehr gute Zusammenarbeit aller Beteiligten ermöglicht wurde», sagte Leonhard. Die mobilen Impfteams werden in Hamburg vom Deutschen Roten Kreuz organisiert.

Dass man den ambitionierten Zeitplan einhalten könne, liege auch daran, dass in den vergangenen Wochen massiv Impfstoff in die Pflegeeinrichtungen geleitet worden sei, hieß es in der Gesundheitsbehörde. Neben den rund 16 000 Bewohnern soll sich auch das Pflegepersonal impfen lassen - insgesamt geht es um etwa 30 000 Personen. Die Impfbereitschaft sei nach anfänglicher Zurückhaltung inzwischen großem Interesse gewichen, so dass die erwartete Impfquote von etwa 70 Prozent noch überschritten werden dürfte.

Bei drei in der täglich auch von der Gesundheitsbehörde verbreiteten RKI-Impf-Statistik ausgewiesenen Null-Tagen, an denen demnach in Hamburg gar keine Impfungen stattfanden, handele es sich offenkundig um Übermittlungsfehler, sagte Behördensprecher Martin Helfrich. «Es gab im Januar in Hamburg keine Tage ohne Impfungen.» Vielmehr nähmen die mobilen Teams durchschnittlich 800 Impfungen täglich vor. Hinzu kämen die Impfungen im Impfenzentrum in den Messehallen, wo die Kapazität mit Beginn der Zweitimpfungen erst am Dienstag von bis dato 500 auf 1000 Impfungen täglich verdoppelt worden war.

Wann neue Impftermine für das Impfzentrum vergeben werden können, stand auch am Donnerstag noch nicht fest. Wegen Lieferengpässen bei den Impfstoff-Herstellern war die Vergabe in der vorvergangenen Woche eingestellt worden. Nach dpa-Informationen dürfte es erst in der kommenden Woche weitere Terminvergaberunden geben. Zur Impfung aufgerufen sind in dem Zentrum unter anderem über 80-Jährige, pflegende Angehörige, Mitarbeiter der ambulanten Pflegedienste und medizinisches Personal.

In den Hamburger Krankenhäusern wurden nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand Mittwoch 437 Corona-Patienten stationär behandelt, davon 90 auf Intensivstationen. Das waren zehn beziehungsweise fünf Patienten weniger als tags zuvor. Seit Ausbruch der Pandemie haben sich in der Hansestadt 45 789 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert; 38 300 von ihnen gelten nach RKI-Schätzungen inzwischen als genesen.

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