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Jockey Starke peilt achten Streich an

10.07.2020 - Das Deutsche Derby der Galopper hat einen großen Favoriten: Wonderful Moon. Nicht nur der Henst ist top, der Jockey erst recht. Aber nicht immer kommt es, wie man denkt.

  • Jockey Andrasch Starke. Foto: Andreas Gora/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Jockey Andrasch Starke. Foto: Andreas Gora/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Jockey Andrasch Starke steht vor einem historischen Triumph. Sieben Siege beim Deutschen Derby der Galopper hat er bereits geschafft, nun will er sich am Sonntag (16.10 Uhr/Sport 1) auf der Rennbahn in Hamburg-Horn den achten holen. Starke reitet in der 151. Auflage des Rennens um das begehrte Blaue Band den großen Favoriten Wonderful Moon. Für Trainer Henk Grewe aus Köln wäre ein Derbysieg dagegen ein Novum. In dem mit 650 000 Euro dotierten Rennen trifft der Hengst auf 18 Gegner.

Im wichtigsten Rennen der deutschen Turf-Saison, das ohne Zuschauer und mit einem strengen Hygienekonzept gelaufen wird, soll Wonderful Moon seinem Vater Sea The Moon nacheifern. Der hatte 2014 mit dem Rekordvorsprung von elf Längen in Hamburg gewonnen.

«Natürlich wäre es schön, wenn es diesmal klappen würde, aber am Ende wird es vielleicht auf Nuancen ankommen. In Hamburg kann im Derby immer alles passieren», sagte Coach Grewe und übte sich in Understatement. 2019 hatte er mit Django Freeman immerhin den zweiten Platz belegt.

Der Hengst steht im Besitz des Stalles Wasserfreunde, einer vierköpfigen Besitzergemeinschaft. Bei sechs Starts hat Wonderful Moon viermal gewonnen und dabei 102 600 Euro verdient. Damit führt das die Startnummer eins tragende Pferd das Derbyfeld auch in Sachen Prämien an. 390 000 Euro könnten am Sonntag hinzukommen. So viel erhält der Derbysieger. «Er ist schon der Rausgucker», sagte Grewe über Wonderful Moon stolz. Der Coach hat weitere drei Pferde am Start. «Danach rangieren Adrian und Di Caprio auf einer Stufe, dann kommt Only The Brave.»

Während Grewe das Gefühl des Derbysieges nicht kennt, ist das für Jockey Starke beinahe Alltag. Der siebenfache Sieger könnte gleichziehen mit dem bisherigen Rekordhalter Gerhard Streit, der zwischen 1938 und 1961 Derbys gewann. Das Blaue Band eroberte der 46-jährige Starke bisher mit Robertico (1998), Samum (2000), Next Desert (2002), Schiaparelli (2006), Kamsin (2008), Lucky Speed (2013) und Nutan (2015).

Der große Herausforderer am Sonntag ist Grocer Jack (Marco Casamento) aus dem Kölner Rennstall von Trainer Waldemar Hickst. Bei den letzten beiden Starts war er jeweils Zweiter hinter Wonderful Moon. «Er ist gut drauf, aber man braucht im Derby Glück und ein einwandfreies Rennen», sagte Hickst und verriet: Grocer Jack «ist seit dem letzten Start besser geworden».

Zu den Mitfavoriten zählen auch zwei Pferde, die für 65 000 Euro Gebühr nachgemeldet wurden. Kellahen (Andre Best) und Soul Train (Bauyrzhan Murzabayev) hatten ursprünglich keine Startberechtigung, sind aber in der Zwischenzeit so gut geworden, dass man die Nachnennung riskierte. Mit 78 000 Euro für Platz drei wäre man noch im positiven Bereich. Ab Platz vier ist die Nachnennung ein Zuschussgeschäft.

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