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Kampf dem Strandmüll der Badegäste: Travemünde rüstet auf

14.08.2020 - Sommer, Sonne, Strand und Müll - letzterer bleibt nach einem heißen Wochenende in Travemünde und anderen Ostseebädern in großen Mengen zurück. Travemündes Kurdirektor spricht von 50 Kubikmetern am vergangenen Wochenende. Nun will die Gemeinde handeln.

  • Urlauber und Tagesgäste verbringen den Tag am Strand von Travemünde. Foto: Christian Charisius/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Urlauber und Tagesgäste verbringen den Tag am Strand von Travemünde. Foto: Christian Charisius/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Mit zusätzlichen Müllcontainern bereitet sich das Ostseebad Lübeck-Travemünde auf einen weiteren Ansturm von Tagesgästen und auf den damit verbundene Müll vor. Man habe noch einmal 40 Tonnen mit einem Fassungsvermögen von 120 Litern bestellt, sagte Kurdirektor Uwe Kirchhoff der Deutschen Presse-Agentur. Außerdem habe man zusätzliche Kräfte für die Strandreinigung engagiert. Die Hansestadt Lübeck hat für dieses Wochenende wieder verstärkte Kontrollen durch Polizei und Ordnungsdienst angekündigt.

«Jeder kann verhindern, dass Müll zum Ärgernis wird. Nach der Devise "Carry In, Carry out" - "Bring’s mit, Nimm’s mit" kann jeder etwas zum Umweltschutz beitragen», sagte Lübecks Innensenator Ludger Hinsen (CDU). Am vergangenen Wochenende hatten Besucher am Strand von Travemünde 50 Kubikmeter Müll zurückgelassen, darunter auch Sperrmüll wie kaputte Liegen und Sonnenschirme.

«Da kamen mehrere Faktoren zusammen», sagte Kirchhoff der dpa. Wegen des hochsommerlichen Wetters seien sehr viele Menschen am Strand gewesen. Deshalb seien die vorhandenen Mülleimer voll gewesen, und das habe Möwen und Krähen angelockt, die die Abfälle am Strand verteilt hätten.

Das Problem vermüllter Strände nach besucherreichen Wochenenden kennen auch andere Orte in Schleswig-Holstein. So fordert die CDU in Flensburg ein Feuer- und Grillverbot am Strand. Die SPD Flensburg hat sich dafür ausgesprochen, die schon länger bestehenden Regeln konsequent durchzusetzen und notfalls empfindliche Geldbußen zu verhängen.

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