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Kieler Werft geht weiter gegen Vergabe von Kriegsschiff vor

13.03.2020 - Im Streit um die Vergabe des Milliardenauftrags für das deutsche Kampfschiff «MKS 180» hat die Kieler Werft German Naval Yards (GNYK) einen Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer des Bundes eingereicht. Das Unternehmen halte die Entscheidung des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) weiter für nicht rechtmäßig, sagte ein Werftsprecher am Freitag in Kiel. «Wir behalten uns vor, den Rechtsweg gegebenenfalls bis zum Oberlandesgericht Düsseldorf auszuschöpfen.»

  • Das beleuchtete Werftgelände von ThyssenKrupp Marine Systems am Ufer der Förde ist vor Sonnenaufgang zu sehen. Foto: Gregor Fischer/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Das beleuchtete Werftgelände von ThyssenKrupp Marine Systems am Ufer der Förde ist vor Sonnenaufgang zu sehen. Foto: Gregor Fischer/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Am 13. Januar war bekannt geworden, dass das europaweit ausgeschriebene neue Marine-Kampfschiff unter Federführung der niederländischen Damen-Werft bei Blohm und Voss in Hamburg gebaut werden soll. Es ist der größte Marineauftrag dieser Art in der Geschichte der Bundeswehr. Um den Auftrag hatte sich auch GNYK mit Thyssenkrupp Marine Systems (TkMS) als Subunternehmer beworben. Die Entscheidung für das niederländisch geführte Konsortium war in Politik und Wirtschaft auf massive Kritik gestoßen.

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