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Kieler-Woche-Besucher nach Rangelei an Hirnblutung gestorben

27.06.2019 - Kiel (dpa/lno) - Eine Hirnblutung infolge einer körperlichen Auseinandersetzung ist wahrscheinlich die Ursache für den Tod eines Mannes während der Kieler Woche. Die rechtsmedizinische Untersuchung habe ergeben, dass die Hirnblutung nicht auf eine Vorerkrankung zurückgehe, sagte Oberstaatsanwalt Michael Bimler am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. «Wir gehen davon aus, dass der Hirntod im Zusammenhang mit der Rangelei stand.» Möglicherweise sei ein Sturz die Ursache. Der 31-Jährige war am Samstagabend in der Nähe des Hauptbahnhofs bewusstlos gefunden worden. Er starb später im Krankenhaus.

  • Ein Schild «Notaufnahme» mit einem roten Kreuz hängt an einem Krankenhaus. Foto: Andre Kolm/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Schild «Notaufnahme» mit einem roten Kreuz hängt an einem Krankenhaus. Foto: Andre Kolm/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Aufgrund der Erkenntnisse aus der rechtsmedizinischen Untersuchung leitete die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung mit Todesfolge gegen einen 30-Jährigen ein. Er soll dem 31-Jährigen einen Schlag versetzt haben. Dieser soll laut Zeugen im Verlauf eines Streits nach einem Schlag gegen den Kopf zu Boden gegangen sein. Da kein dringender Tatverdacht bestehe, sei der 30-Jährige nicht in Untersuchungshaft genommen worden, sagte Bimler.

«Wir versuchen, die Tat weiter zu rekonstruieren.» Dabei soll auch geprüft werden, ob die Beteiligten betrunken waren oder unter Drogeneinfluss standen.

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