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Kleine Verteilstationen sollen Verkehr entlasten

24.01.2020 - Hamburg (dpa/lno) - Der zunehmende Lieferverkehr durch Paketzusteller soll in Hamburg mit neuen logistischen Konzepten eingedämmt werden. Mit kleinen Verteilstationen, sogenannten Micro-Hubs, könnte nach Ansicht von Logistikern das Verkehrsaufkommen in der Stadt verringert werden. Nach einer am Freitag vorgestellten Studie wären in Hamburg etwa 150 bis 200 solcher Micro-Hubs erforderlich, um die Innenstadt und die Stadtteile mit einer dichten Wohnbebauung abzudecken. Gegenwärtig würden in Hamburg rechnerisch 51 Pakete je Einwohner und Jahr ausgeliefert, also eines pro Woche, sagte der Logistiker Prof. Jan Ninnemann. Diese Zahl werde in den kommenden Jahren steigen.

  • Ein DHL-Paketzusteller verlässt mit mehreren Sendungen sein Fahrzeug. Foto: Jan Woitas/zb/dpa/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein DHL-Paketzusteller verlässt mit mehreren Sendungen sein Fahrzeug. Foto: Jan Woitas/zb/dpa/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Es gebe für solche innerstädtischen und wohnortnahen Standorte verschiedene Konzepte, die jeweils unterschiedliche Anforderungen mit sich bringen würden. Ein Problem sei die begrenzte Verfügbarkeit von Flächen in der Stadt zu günstigen Preisen. Verkehrssenator Michael Westhagemann (parteilos) stellte sich hinter die Idee der Micro-Hubs, sagte aber auch, die Stadt verfüge bislang über kein fertiges Konzept.

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