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Krankenhausgesellschaft: Corona-Lage im Norden entspannt

15.08.2020 - Mehr Corona-Infizierte gibt es zurzeit auch im Norden - aber für die Kliniken ist noch keine «Warn-Ampel» angeschaltet. Die Lücke zwischen Bettenkapazitäten und Patientenzahl ist nach wie vor groß.

  • Ein Gerät zur Messung der Vitalfunktionen steht in einem Behandlungszimmer. Foto: Frank Molter/dpa/Archiv/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Gerät zur Messung der Vitalfunktionen steht in einem Behandlungszimmer. Foto: Frank Molter/dpa/Archiv/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Trotz der wieder gestiegenen Zahl der Corona-Neuinfektionen ist es in Schleswig-Holsteins Krankenhäusern weiterhin ruhig. «Wir haben noch eine entspannte Situation», sagte der Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft, Patrick Reimund, der Deutschen Presse-Agentur. Zuletzt wurden im Norden in den Kliniken an die 20 Corona-Patienten behandelt. Zur Hoch-Zeit im Frühjahr waren es laut Reimund 150 Erkrankte gleichzeitig. «Da haben wir noch reichlich Luft nach oben.»

Ihm zufolge sind in Schleswig-Holstein zunächst etwa 30 Krankenhäuser für die Versorgung von Corona-Patienten vorgesehen. Dort gebe es etwa 400 freie Intensivbetten. Für einen explosionsartigen Anstieg von Patientenzahlen lägen momentan keine Anhaltspunkte vor. Am Freitag waren laut Gesundheitsministerium (Stand 10.00 Uhr) 20 Covid-19 Patienten im Krankenhaus. Davon waren 5 in Intensivpflege, 3 wurden beatmet. Derzeit gibt es im Land 12 518 Krankenhausbetten. 1218 davon sind für Intensivpatienten ausgerüstet. Davon wiederum verfügen 1115 über Beatmungstechnik.

Eine Art Warn-Ampel ist noch gar nicht eingeschaltet, sondern steht noch auf der Vorstufe weiß. Das heißt laut Landesverordnung, dass die Krankenhäuser im Rahmen der allgemeinen und der Notfall-Versorgung jederzeit Covid-19 Patienten unverzüglich aufnehmen und diese medizinisch angemessen versorgen können. Sollte die Lage sich verschärfen, bräuchten die Krankenhäuser laut Gesundheitsministerium drei bis vier Tage, um zusätzlich notwendige Intensivkapazitäten freizuräumen.

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