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Kurzzeit-Vermieter müssen sich bis April registrieren

28.02.2019 - Künftig müssen sich alle Hamburger Kurzzeit-Vermieter bei der Stadt registriert haben. Nur dann dürfen sie ihre Wohnung online als Ferienwohnung anbieten. Das Online-Portal Airbnb unterstützt seine Gastgeber künftig dabei. Die Stadt Hamburg hofft auf Nachahmer.

  • Dorothee Stapelfeldt (SPD), Senatorin für Stadtentwicklung von Hamburg, am Mikrofon. Foto: Daniel Reinhardt/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Dorothee Stapelfeldt (SPD), Senatorin für Stadtentwicklung von Hamburg, am Mikrofon. Foto: Daniel Reinhardt/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Hamburg (dpa/lno) - Wer seine Wohnung für ein paar Wochen im Jahr über Online-Portale an Feriengäste vermietet, muss bis Ende März bei der Stadt Hamburg eine Registrierungsnummer beantragt haben. «Am 1. April wird es ernst, dann dürfen Anzeigen für Ferienwohnungen in Wohnungen nur noch mit Wohnraumschutznummer veröffentlicht werden», sagte Hamburgs Stadtentwicklungssenatorin Dorothee Stapelfeldt (SPD) am Donnerstag auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur. Eigens dafür hat die Stadt einen Online-Dienst geschaffen.

Das Online-Portal Airbnb will seine Gastgeber von der kommenden Woche an bei der Registrierung unterstützen, wie der Wohnungsvermittler mitteilte. So würden die Anbieter aus Hamburg beispielsweise direkt auf die Internetseiten der Stadt weiter geleitet, wo sie innerhalb von Minuten ihre Registrierungsnummer für die Kurzzeitvermietungen erhalten. Diese können sie dann direkt in ihr Inserat eintragen.

Das Unternehmen lobte in dem Zusammenhang das «digitale und schlanke Registrierungssystem in Hamburg». Zudem bietet Airbnb Informationsveranstaltungen rund um das neue Registrierungssystem für seine Nutzer an. In der Hansestadt vermieten Airbnb zufolge rund 9000 Hamburger ihre Wohnungen oder einzelne Zimmer gelegentlich über das Online-Portal.

«Wir begrüßen, dass sich Airbnb zu seiner Verantwortung bekennt und seinen Gastgebern tatkräftig dabei hilft, den neuen Pflichten nachzukommen. Wir gehen davon aus, dass auch die anderen Anbieter von Ferienwohnungsportalen den neuen gesetzlichen Anforderungen nachkommen werden und ihre Kunden entsprechend unterstützen», sagte Senatorin Stapelfeldt. Weitere Vermietungsportale sind unter anderem booking, fewo-direkt oder bestfewo.

Im Oktober 2018 hatte die Hamburgische Bürgerschaft das Wohnraumschutzgesetz für die Hansestadt verschärft, damit Wohnungen auch wirklich zum Wohnen benutzt werden. Seit Jahresbeginn dürfen Hamburger ihre Wohnung nur noch für maximal acht Wochen im Jahr genehmigungsfrei als Ferienwohnung vermieten. Zudem brauchen sie die Registrierungsnummer. Wird gegen die Regeln verstoßen, drohen Strafen von bis zu 500 000 Euro. Wie viele solcher Nummern bereits vergeben wurden, war zunächst unklar, wie eine Sprecherin der Behörde für Stadtentwicklung sagte.

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