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Landesgeld für Übernahme von Azubis

07.08.2020 - Schleswig-Holstein fördert jetzt Unternehmen einmalig mit bis zu 2000 Euro, wenn sie Auszubildende übernehmen. Die Regelung greift vom nächsten Montag an. «Damit schließen wir eine Förderlücke und ergänzen das entsprechende Bundesprogramm», sagte Wirtschaftsminister Bernd Buchholz (FDP) am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in Kiel.

  • Bernd Buchholz (FDP), Wirtschaftsminister von Schleswig-Holstein, spricht. Foto: Frank Molter/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Bernd Buchholz (FDP), Wirtschaftsminister von Schleswig-Holstein, spricht. Foto: Frank Molter/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Landesregierung habe mit einer neuen Richtlinie zur Förderung der dualen Ausbildung während der Corona-Pandemie die Möglichkeit geschaffen, solche Firmen zu unterstützen, die bislang nicht von der Bundesförderung profitieren können, sagte Buchholz. Dabei handle es sich unter anderem um Betriebe mit 250 Beschäftigten und mehr. Die Landesförderung werde sofort und nicht erst nach erfolgreichem Abschluss der Probezeit ausgezahlt.

«Ich appelliere an die Betriebe im Land - auch im Sinne ihrer Fachkräftesicherung -, dieses Angebot zu nutzen und hoffe, dass möglichst viele junge Menschen dadurch wieder in einem neuen Betrieb Fuß fassen und ihre Ausbildung beenden können», sagte Buchholz. Zwar halte sich die Zahl der gekündigten Ausbildungsverträge durch notleidende Unternehmen derzeit noch in Grenzen. Die Insolvenzgerichte rechneten aber für den Herbst mit einer Insolvenz-Antragswelle. Hintergrund: Wirtschaftlich angeschlagene Unternehmen müssen Insolvenzen aktuell nicht in der üblichen Drei-Wochen-Frist melden, sondern können bis zum 30. September damit warten.

Ende Juni hatte das Bundeskabinett die «Azubi-Prämien» für Unternehmen auf den Weg gebracht. Kleine und mittelständische Firmen, die mit großen Umsatzeinbrüchen und Kurzarbeit zu kämpfen haben, aber ihre Ausbildungsplätze erhalten oder sogar ausbauen, sollen demnach staatliche Prämien von bis zu 3000 Euro pro Ausbildungsplatz bekommen. Die Pläne sehen außerdem Zahlungen für Unternehmen vor, die Azubis von anderen Firmen übernehmen, wenn diese pandemiebedingt Insolvenz anmelden müssen.

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