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Linke kritisiert dreckige Kreuzfahrtschiffe in Corona-Pause

07.05.2020 - Die Linksfraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft hat kritisiert, dass mehrere Kreuzfahrtschiffe mit laufenden Motoren im Hafen die Corona-Krise abwarten und die Luft belasten. Obwohl sie keine Passagiere an Bord hätten, würden die Motoren zur Stromproduktion betrieben, erklärte der hafenpolitische Sprecher Norbert Hackbusch am Donnerstag. «Die Dieselmaschinen, die da Tag und Nacht im Hafen laufen, sind sehr viel dreckiger als der gegenwärtige Auto- oder Lkw-Verkehr.» Sie stellten eine besondere Belastung durch Stickoxide und Feinstäube dar. Das sei umso dramatischer, «als nach neueren Studien gerade die Belastung durch Stickoxide und Feinstäube den Krankheitsverlauf bei Corona-Erkrankungen kräftig verschlechtert.»

  • Aus dem Schornstein eines Kreuzfahrtschiffes steigt eine dunkle Rauchwolke auf. Foto: Jens Büttner/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Aus dem Schornstein eines Kreuzfahrtschiffes steigt eine dunkle Rauchwolke auf. Foto: Jens Büttner/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Ein Sprecher der Hafenbehörde (HPA) bestätigte, dass derzeit sieben Kreuzfahrtschiffe in Hamburg liegen, davon befänden sich allerdings drei in Werften. Drei andere hätten an den Kreuzfahrtterminals festgemacht, ein weiteres an einer anderen Kaianlage im Hafen.

Hackbusch bezeichnete es als «besonders skandalös», dass mit der «Europa 2» ein Kreuzfahrtschiff am Altonaer Terminal liege, das zwar landstromfähig sei, aber keinen Landstrom beziehe. Laut HPA kann die «Europa 2» jedoch noch keinen Landstrom beziehen, da die Tests für die Nutzung noch nicht abgeschlossen seien. Man sei aber bereits mit der Reederei Hapag-Lloyd in Gesprächen «für die Zeit danach», hieß es.

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