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Löwen «erholen» sich: Flensburg im Achtelfinale

16.02.2020 - In der Handball-Bundesliga läuft für die Rhein-Neckar Löwen im neuen Jahr bislang fast nichts. Im EHF-Pokal holen sich die Mannheimer nun aber Selbstvertrauen für die nächsten Spiele. Auch die SG Flensburg-Handewitt freut sich über das Erreichen ihres Mindestziels.

  • Magnus Jondal vom SG Flensburg-Handewitt (l) ist in Aktion gegen Thorsten Fries von Elverum HH. Foto: Geir Olsen/NTB scanpix/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Magnus Jondal vom SG Flensburg-Handewitt (l) ist in Aktion gegen Thorsten Fries von Elverum HH. Foto: Geir Olsen/NTB scanpix/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Lillehammer/Holstebro (dpa) - Die Rhein-Neckar Löwen haben sich auch ohne Uwe Gensheimer im Europapokal von ihrer sportlichen Krise in der Handball-Bundesliga erholt. Der erste deutliche Sieg im neuen Jahr beim dänischen Vertreter TTH Holstebro (35:27) war nicht nur ein Schritt in Richtung Viertelfinale des EHF-Pokals, sondern er tat auch der Seele von Trainer Kristjan Andresson gut. «Das war ein sehr gutes Spiel meiner Mannschaft. Wir haben die Begegnung von der ersten Minute an kontrolliert», schwärmte der Isländer.

Ähnlich gut war die Stimmung auch bei der SG Flensburg-Handewitt, die sich mit dem 34:28-Sieg beim norwegischen Club Elverum Handball vorzeitig für das Achtelfinale der Champions League qualifiziert hatte. Nach dem THW Kiel, der als Gruppensieger sogar schon im Viertelfinale steht, erreichte damit das zweite deutsche Team die K.o.-Phase der Königsklasse. «Das war ein sehr guter Auftritt von uns», lobte SG-Trainer Maik Machulla. In den beiden verbleibenden Partien der Vorrunde wollen sich die Norddeutschen noch auf Platz vier vorarbeiten, der im Achtelfinal-Rückspiel das Heimrecht mit sich bringen würde.

Anders als bei den Löwen kam der Erfolg des deutschen Meisters in Lillehammer aber nicht ganz so überraschend, weil die SG auch in der Bundesliga mit drei Siegen perfekt ins neue Jahr gestartet war. Die Mannheimer dagegen haben 2020 in der Liga noch kein Spiel gewonnen und mit dem Kampf um die Meisterschaft längst nichts mehr zu tun. Zudem musste Andresson auf einige Stammkräfte verzichten.

Nationalmannschafts-Kapitän Gensheimer fehlte weiter wegen einer Grippe, außerdem waren Jesper Nielsen, Steffen Fäth und Romain Lagarde verletzungsbedingt nicht dabei. Und weil auch noch der werdende Vater Ilija Abutovic daheim blieb und Neuzugang Ymir Örn Gislason im EHF-Cup nicht spielen durfte, musste Niclas Kirkeløkke in seiner Heimat im Innenblock spielen. «Das war das erste Mal seit ich 16 Jahre alt war», sagte der 25-Jährige. «Aber es war Spaß.» Mit dem Sieg übernahmen die Löwen die Tabellenführung der Gruppe B.

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