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Luft ist an Straßen mit Diesel-Verboten besser geworden

07.12.2019 - Fahrverbote und Einschränkungen für Dieselfahrzeuge in Großstädten sind hoch umstritten. Doch zumindest erreichen sie nach Messwerten aus der Hamburger Umweltbehörde ihren Zweck und die Luftbelastung nimmt etwas ab.

  • Ein Fahrverbotsschild für Fahrzeuge mit Diesel-Motor steht an der Max-Brauer-Allee. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Fahrverbotsschild für Fahrzeuge mit Diesel-Motor steht an der Max-Brauer-Allee. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Hamburg (dpa/lno) - Die Luft an den Straßen Max-Brauer-Allee und Stresemannstraße ist weniger stark mit Stickoxiden belastet, seitdem älteren Dieselautos die Durchfahrt untersagt ist. An der Max-Brauer-Allee wurden im Durchschnitt der ersten elf Monate des Jahres in 1,5 Meter Abstand vom Boden 41 Mikrogramm Stickoxid je Kubikmeter gemessen, teilte die Umweltbehörde in Hamburg mit. Das waren fünf Mikrogramm weniger als im kompletten Vorjahr.

Im Mai 2018 hatte die Stadt Fahrverbote für Dieselautos verhängt, die nicht die strengen Abgasnormen nach Euro-6 erfüllen. Der Rückgang beträgt damit rund elf Prozent. Das reicht allerdings nicht aus, um den geltenden Grenzwert von 40 Mikrogramm je Kubikmeter im Jahresdurchschnitt einzuhalten.

In der zweiten Verbotszone in der Stresemannstraße ist der Rückgang um fünf auf 40 Mikrogramm ähnlich ausgefallen wie in der Max-Brauer-Allee. Die Umweltbehörde hatte die Fahreinschränkungen im vergangenen Frühjahr veranlasst, weil die Grenzwerte überschritten und die gesundheitlichen Belastungen an den Straßen zu hoch waren. Es gebe zudem keine Hinweise, dass die Grenzwerte auf Umwegstrecken sich erhöht hätten, teilte ein Sprecher der Behörde ergänzend mit. Nach einem Urteil des Hamburger Verwaltungsgerichts folgen eventuell demnächst weitere Fahreinschränkungen an anderen Straßen.

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