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Mann auf offener Straße erschossen: Streit im Drogenmilieu?

28.06.2019 - Vier Männer geraten auf einer Straße in Hamburg-Lohbrügge in Streit. Plötzlich zieht einer von ihnen eine Waffe und erschießt seinen Kontrahenten. Ging es bei der Auseinandersetzung um Drogen?

  • Polizisten in Schutzanzügen untersuchen im Stadtteil Lohbrügge einen Tatort. Foto: Daniel Bockwoldt © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Polizisten in Schutzanzügen untersuchen im Stadtteil Lohbrügge einen Tatort. Foto: Daniel Bockwoldt © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Hamburg (dpa/lno) - Nach tödlichen Schüssen auf einen 26-Jährigen in Hamburg-Lohbrügge sollte der mutmaßliche Täter am Freitag vor den Haftrichter kommen. Der 28-jährige Deutsche hatte sich kurz nach der Tat am Donnerstagabend gestellt, wie die Polizei mitteilte. Zwei weitere Männer, die in der Nähe des Tatorts festgenommen wurden, kamen nach erkennungsdienstlicher Behandlung wieder frei. Es hätten keine Haftgründe vorgelegen. Die beiden Russen im Alter von 41 und 43 Jahren seien Begleiter des Opfers gewesen, sagte ein Polizeisprecher.

Die vier Männer waren den Angaben zufolge am Lohbrügger Markt im Südosten Hamburgs in Streit geraten. Nach Informationen von «Bild.de» soll es dabei um Drogenschulden gegangen sein. Plötzlich habe der 28-Jährige eine Schusswaffe hervorgeholt und auf den 26 Jahre alten Deutschen geschossen, teilte die Polizei mit. Das Opfer sei noch am Tatort unweit einer Feuerwache gestorben.

Die Tat wurde gegen 19.00 Uhr vor zahlreichen Zeugen verübt. Einige von ihnen sowie mehrere Angehörige des Opfers mussten von einem Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuzes behandelt werden. Die Polizei war mit 14 Fahrzeugen und einem Hubschrauber im Einsatz. Die Ermittlungen werden von der Mordkommission geführt. Die mutmaßliche Tatwaffe sei sichergestellt worden, hieß es.

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