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Mehr Sommergetreide im Norden

02.06.2020 - Die Landwirte in Schleswig-Holstein bauen in diesem Jahr wahrscheinlich deutlich mehr Sommerkulturen an. So wird die Anbaufläche beim Silomais voraussichtlich um 15 600 Hektar auf
193 400 Hektar wachsen, wie das Statistikamt Nord am Dienstag berichtete. Die Zahlen gehen auf grobe Schätzungen zurück. Die Flächen für Sommergetreide werden sich demnach zum Vorjahr bei der Sommergerste (21 500 Hektar) vervierfachen, beim Sommerweizen (10 000 Hektar) verdreifachen und beim Hafer (17 800 Hektar) verdoppeln.

  • Ein Traktor wirbelt bei der Fahrt über einen Acker Staub auf. Foto: Uwe Anspach/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Traktor wirbelt bei der Fahrt über einen Acker Staub auf. Foto: Uwe Anspach/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Dagegen wird bei Wintergetreide ein Rückgang um acht Prozent auf
257 600 Hektar erwartet. Hier ist das größte Minus beim Winterweizen absehbar: Eine Fläche von noch 142 300 Hektar bedeutet einen Verlust von 17 Prozent. Die weiteren Wintergetreidearten verteilen sich auf 68 600 Hektar Gerste, 35 200 Hektar Roggen und 11 500 Hektar Triticale (Weizen-Roggen-Kreuzung). Die Anbaufläche von Winterraps sinkt leicht auf 64 500 Hektar.

Die Winterkulturen (Wintergetreide und Winterraps) zeigten sich im April in einem schlechteren Wachstumsstand als zur gleichen Zeit des Vorjahres. Der teilweise starke Regen im Herbst vorigen Jahres bewirkte schlechte Bedingungen bei der Bestellung des Wintergetreides. Im Winterhalbjahr traten teilweise Auswinterungsschäden durch Staunässe auf. Zurzeit litten alle Früchte unter der Trockenheit, hieß es weiter.

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