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Merkel und Länderchefs beraten über Corona-Lockerungen

30.04.2020 - Hamburgs Bürgermeister Tschentscher hat bereits klargemacht, dass ihm Lockerungen der Corona-Auflagen bei den Kitas und Spielplätzen sehr wichtig sind. Die Ministerpräsidenten und Kanzlerin Merkel wollen in ihrer Telefonkonferenz wohl aber auch über andere Themen reden.

  • Peter Tschentscher (SPD) spricht bei einer Pressekonferenz im Rathaus. Foto: Christian Charisius/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Peter Tschentscher (SPD) spricht bei einer Pressekonferenz im Rathaus. Foto: Christian Charisius/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Ministerpräsidenten der Länder und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) beraten heute bei einer mit Spannung erwarteten Telefonkonferenz über Lockerungen der Corona-Auflagen. Themen könnten Perspektiven für die Kitas, das Vorgehen in den Schulen nach dem Beschluss der Kultusministerkonferenz und die Zukunft der Gottesdienste sein. Zudem könnten sich die Gespräche um den Breitensport und die Fußball-Bundesliga sowie um die Zukunft der bislang bis Ende August verbotenen Großveranstaltungen drehen. Auch eine Verlängerung der Kontaktbeschränkungen könnte zur Debatte stehen.

Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) hat bereits klargemacht, dass für ihn vor allem Erleichterungen in Schulen, Kitas und auf Spielplätzen wichtig sind. «Wir sind, was die Kita- und die Spielplatzfrage angeht, sehr da hinterher, dass wir dort Regelungen finden, um dort mehr Öffnungen zu ermöglichen - während andere Bundesländer sehr viel restriktiver mit dieser Frage umgehen», sagte Tschentscher. Aber auch die Bereiche Sport, Kultur und die Gastronomie stünden auf der Prioritätenliste des Senats ganz oben.

Ebenfalls heute konstituiert sich der Sonderausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft zur Bewältigung der Corona-Krise. Bei der ersten Sitzung im Großen Festsaal des Rathauses stehen gleich mehrere Anträge auf der Tagesordnung. Sie befassen sich unter anderem mit der aktuellen Entwicklung der Corona-Krise, mit der Versammlungsfreiheit oder mit Tilgungsvorgaben. Der am 22. April von der Bürgerschaft eingesetzte Sonderausschuss besteht aus 20 Mitgliedern und tagt in der Regel alle zwei Wochen.

Die Zahl der positiv auf das neue Sars-Cov-2-Virus getesteten Hamburgerinnen und Hamburger stieg seit Dienstag um 42 auf 4724. Laut Robert Koch-Institut (RKI) könnten davon 3400 inzwischen als genesen angesehen werden, teilte die Gesundheitsbehörde mit. Sie gehe aktuell von rund 1200 mit dem Coronavirus infizierten Hamburgern aus.

Die Zahl der an einer Covid-19-Infektion gestorbenen Hamburger stieg nach Angaben des Instituts für Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) um drei auf 145. Nach RKI-Angaben sind in Hamburg 153 Personen mit einer Covid-19-Infektion gestorben - elf mehr als am Vortag.

Insgesamt befinden sich nach Behördenangaben 174 Hamburger wegen Covid-19 in stationärer Behandlung - sieben weniger als am Vortag. Die Zahl der Covid-19-Patienten auf einer Intensivstation stieg um eins auf 62.

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